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Auf dem Waveboard fahren und Geige spielen

Sport meets music Auf dem Waveboard fahren und Geige spielen

„Sport meets music“ – das Motto der Benefiz-Gala am Sonntag, 2. Dezember, um 18 Uhr in der Stadthalle vereint der 14-jährige Göttinger Timon-Christopher Knötzele in seinem Auftritt: Der Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums wird – auf einem Waveboard fahrend und dabei Geige spielend – die Filmmusik von Steven Spielbergs „Schindlers Liste“ zu Gehör bringen. Begleitet wird er vom Göttinger Symphonie-Orchester (GSO) unter der Leitung des Chefdirigenten Christoph-Mathias Mueller.

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Ungewöhnlicher Solist: Timon-Christopher Knötzele (l.), hier im Probenraum des GSO mit dessen Chefdirigenten Christoph-Mathias Mueller.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Die Idee sei vor drei Jahren bei einem Kammermusik-Förderkurs in Wolfenbüttel entstanden, als ihm ein Bekannter sein Waveboard zeigte. „Ich war sofort verrückt danach“, berichtet Timon über den nahen Verwandten des Skateboards. Auf einem eigenen Board fuhr das Mitglied des Niedersächsischen Jugendsinfonieorchesters (NJO) fortan zur Probe. Eines Tages habe er auf den Dozenten gewartet, sei im Kreis gefahren und habe dabei Geige gespielt. Kurz darauf führte er das Kunststück bei einem bunten Abend zum ersten Mal vor.

Das Fernsehen wurde auf ihn aufmerksam: Für die Sendung „Frag doch mal die Maus“ seien sogenannte „Können-Kinder“ gesucht worden. Timon meldete sich, wurde genommen und hatte Anfang 2011 seinen großen Auftritt. Kein Wunder, dass sich irgendwann der Stadtsportbund, zusammen mit dem Veranstalter GWG Organisator der Benefiz-Gala, bei ihm meldete.

Das ausgewählte Stück komme ihm entgegen, „Schindlers Liste“ habe er bereits gespielt, sagt er. Außerdem passe die Musik zum Waveboard, habe sie doch wellenartige Züge. Am 1. Dezember ist Generalprobe, bis dahin wird allein geübt.

Timon, dessen drei Geschwister ebenfalls musizieren, entschied sich bereits in frühester Kindheit für sein Instrument. „Er hatte kaum Haare auf dem Kopf, da wollte er schon Geige spielen“, sagt seine Mutter. Seit zwei Jahren spielt er auch Klavier, und er beherrscht auch das Kornett, ein Blasinstrument. Doch die Geige ist sein Steckenpferd. Beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ schaffte er im Landesentscheid die Qualifikation für den Bundesentscheid, an dem er aber nicht teilnehmen konnte. Sein Ziel ist eine Karriere als Berufsmusiker.

Nebenbei spielt Timon bei den C-Junioren der SVG Fußball. Seine Position ist natürlich der kreative Part hinter den Spitzen, die Zehner-Position. „Das mache ich aber eher als Ausgleich“, sagt er. Im Sommer hat er sich dabei die Hand verletzt.

Das darf ihm in den kommenden Wochen nicht passieren, denn seinem Auftritt fiebert er bereits entgegen. „Mit Profis zu spielen, ist was ganz anderes“, sagt er und träumt von einem Solokonzert (ohne Waveboard) mit dem GSO. Dabei hat er, anders als beim Fußball, beim Geigespielen auf dem Waveboard noch keinen Unfall gehabt.

Von Eduard Warda

Tickets unter anderem in den Tageblatt-Geschäftsstellen Göttingen (Jüdenstr. 13c) und Duderstadt (Auf der Spiegelbrücke 11).
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