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Aufsteiger will im ersten Heimspiel endlich punkten

Handball-Oberliga Aufsteiger will im ersten Heimspiel endlich punkten

Es ist soweit: Das erste Heimspiel der Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg steht an. Am heutigen Sonnabend (17.30 Uhr, Bovenden) erwarten die Damen den VfL Wolfsburg und hoffen nach zwei Auswärtsniederlagen auf die ersten Punkte.

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Fällt für den Rest der Saison nach einem Kreuzbandriss aus: Marilena Henne.

Quelle: Pförtner

Bovenden. Eine knappe Niederlage in Altwarmbüchen, eine deutliche in Hollenstedt – beides Aufsteiger wie die HSG. Wolfsburg hingegen hat eine ganz andere Vorgeschichte. Der VfL verkündete früh seinen Rückzug aus der 2. Liga, verzichtete auf die 3. Liga und wagt nun einen Neuanfang in der Oberliga. Die Mannschaft setzt sich zusammen aus letztjährigen Zweitliga-Spielerinnen, Akteurinnen aus der Zweiten (Landesliga) und Neuzugängen.

Auch der Trainer ist neu, Thomas Löw trainierte zuletzt den TSV Burgdorf in der 3. Liga. „Es ist ein interessanter Gegner und ein starker, der vom Potenzial her oben mitspielen kann“, hat sich Artur Mikolajczyk mit dem Kontrahenten beschäftigt und schiebt ihm die Favoritenrolle zu. Allerdings erwartet der Trainer auch von seiner Mannschaft einiges. „Wir müssen schneller nach vorn spielen, mit direktem Zug zum Tor“, setzt er auf Tempospiel, wissend, dass die Grundlage dafür eine starke Defensive ist. „Das haben wir in Training geübt.“

Mikolajczyk setzt auch auf den Faktor Heimspiel. „Wir sind heiß und freuen uns auf das erste Heimspiel nach dem Aufstieg. Hoffentlich bekommen wir Unterstützung von den Zuschauern“, setzt er auf eine gut gefüllte Tribüne in der Bovender Halle. Die soll helfen, die ersten Punkte zu holen. Zum Zuschauen gezwungen ist leider auch Marilena Henne, deren Knieverletzung sich als Kreuzbandriss herausstellte.

Im Oktober wird Henne operiert, fällt für den Rest der Saison aus. Auch Marianna Lapschies muss am Sonnabend passen, einige weitere Spielerinnen plagen sich ebenfalls mit Verletzungen. Das zieht sich jetzt schon durch die gesamte Vorbereitung und die ersten Spiele, ist damit keine neue, aber auch keine leichte Situation. Dennoch glaubt Mikolajczyk an sein Team. „Wir sind dran, ein gutes Spiel zu machen. Wolfsburg ist ein starker Gegner, wir wollen stark spielen“, so der Trainer.

Von Denise Kricheldorf-Mai

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