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BBT Göttingen peilt nach Traum-Saison dauerhaft die Playoffs an

Nachwuchsbasketball-Bundesliga BBT Göttingen peilt nach Traum-Saison dauerhaft die Playoffs an

Ein größeres Kompliment kann Sebastian Förster seiner Mannschaft kaum ausstellen: „Die Jungs haben es geschafft, dass ich mich neu in diesen Sport verliebt habe“, sagt der Trainer des U-19-Basketball-Bundesligisten BBT Göttingen. „Das war eine verschworene Gemeinschaft, zu der ich jeden Tag gerne zum Training gekommen bin.“

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Gehen zusammen durch ein Wechselbad der Gefühle: Die U 19 des BBT Göttingen mit Trainer Sebastian Förster (l.) scheitert im Achtelfinale.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Am vergangenen Sonntag hat der Traum der Gemeinschaft vom Erreichen des Endspiels um die Deutsche Meisterschaft ein Ende gefunden. Die Eisbären Bremerhaven sind im Achtelfinale zu stark für Försters Team. Der 36-Jährige hat sich nach dem emotionsgeladenen Aus mittlerweile wieder entspannt und ist stolz auf das Erreichte.

Denn kaum jemand hat ihm zugetraut, das vergangene Saison beinahe abgestiegene BBT prompt zu einer sieben Spiele währenden Siegesserie zu Saisonbeginn zu führen. „Wir hatten ein wenig Glück mit den Auftaktgegnern und haben uns dann in einen Rausch gespielt“, so Förster.

„Keine Angst mehr vor großen Namen“

Spätestens nach dem Sieg über den Renommee-Klub Alba Berlin sei aber klar gewesen, „dass wir keine Angst mehr vor großen Namen haben müssen“. Auch als die Göttinger vor der Winterpause zwei Partien in Folge verlieren, gibt es keine Panik im Lager der Rot-Weißen. Im Gegenteil: Förster sieht dies als Knackpunkt für den weiteren Saisonverlauf an. „Sich da gemeinsam raus zu kämpfen, hat uns stark gemacht.“

Aus dem Kollektiv hebt der Lehrer dabei keineswegs einen der besten Punktesammler heraus, sondern seinen Kapitän Anton Hefele, der lediglich 3,6 Punkte pro Spiel erzielt. „Anton ersetzt mit seiner Ruhe und Intelligenz jeden Co-Trainer“, schwärmt Förster. Die spielerischen Akzente im körperlich kleingewachsenen BBT setzen mit Kraftpaket Aaron Donkor, Topscorer Nick Boakye und Drei-Punkt-Spezialist Andrew Onwuegbuzie drei Akteure, die auch nächstes Jahr noch in der höchsten Jugendspielklasse antreten können. Sie sorgen mit ihrer aggressiven Spielweise in der Verteidigung für Kopfzerbrechen bei den gegnerischen Aufbauspielern. In der Offensive überrennt das BBT vor allem in der regulären Saison einen Großteil der Konkurrenz.

„Es ist ein Erfolg, aber keine Sensation“

Überbewerten möchte Förster die Leistungsexplosion und den Playoff-Einzug aber nicht. „Es ist ein Erfolg, aber keine Sensation“, betont der A-Lizenz-Inhaber. Wenn der einschlagene Weg weitergegangen werde, könne sich die Göttinger Mannschaft dauerhaft unter den Top Acht Deutschlands platzieren. „Das sollte unser Anspruch sein.“ Eine Kooperation mit der Pro-A-Mannschaft der BG sei dafür unbedingt nötig. „Allerdings nicht um jeden Preis: Akteure sollten erst zum Profi-Training abgestellt werden, wenn sie spielerisch und psychisch dafür bereit sind“, sagt der Göttinger.

Neben den mannschaftlichen Zielen habe er auch versucht, mindestens vier Spieler auf künftige Einsätze in Profi-Teams vorzubereiten. Sie sollen so viel Liebe zum Spiel entwickeln, wie er selbst wieder.

Von Rupert Fabig

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Schluss, aus und vorbei: Die Fabel-Saison des BBT Göttingen in der U-19-Basketball-Bundesliga hat ein jähes Ende gefunden. Im entscheidenden dritten Spiel um den Einzug ins Playoff-Viertelfinale unterlagen die Göttinger den Eisbären Bremerhaven mit 68:82 (39:38) und gaben die Serie mit 1:2 an die Norddeutschen ab.

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