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BBT Göttingen will Bundesligaabstieg verhindern

Nachwuchsbasketball BBT Göttingen will Bundesligaabstieg verhindern

Im Kampf gegen den Abstieg aus der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) musste das U-16-Team des BBT Göttingen vor dem ersten Spiel der Relegationsrunde eine Hiobsbotschaft verkraften. Leistungsträger Johannes Menzel brach sich das Handgelenk und fällt nicht nur zum Auftakt am Sonntag um 15 Uhr in der Halle des Hainberg-Gymnasiums gegen die Telekom Baskets Bonn aus.

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Wallen den Abstieg verhindern: Tom Benser (l.) und sein BBT.

Quelle: SPF

Göttingen. Ebenfalls im Einsatz ist der weibliche Nachwuchs. Das WNBL-Team tritt am Sonntag um 12 Uhr zum Hauptrunden-Rückspiel in Oberhausen an. 

Ziel für die BBT-Mannschaft von Marjo Heinemann und Jakob Papenbrock ist eine Platzierung unter den ersten vier in der Relegationsgruppe . Damit wäre der JBBL-Verbleib gesichert. Gruppengegner sind neben den Bonnern die Junior Giants Düsseldorf und der TSV Hagen. Hinzu kommen die bereits aus der Hauptrunde bekannten Metropol Baskets Ruhr und der UBC Münster. Die bevorstehende Aufgabe ist in den Augen von Headcoach Heinemann durchaus interessant, denn Bonn hat am letzten Vorrundenspieltag durch eine 70:73-Niederlage gegen Köln nur knapp die Hauptrundenteilnahme verpasst: „Vor der Saison war unser Ziel das Erreichen der Hauptrunde. Es hat leider nicht ganz gereicht, nun heißt es für die Mannschaft die Ziele neu zu definieren und sich der Herausforderung Abstiegskampf zu stellen.“

Co-Trainer Papenbrock gibt sich im Hinblick auf die erste Aufgabe gegen Bonn zuversichtlich: „Am Sonntag wartet mit Bonn gleich zu Anfang die vermeintlich höchste Hürde in der Gruppe. Gegen einen solchen Gegner werden wir schnell sehen, wo wir stehen. Wir haben in den vergangenen Wochen hart an unserer Verteidigung gearbeitet und wollen jetzt unsere Fehler abstellen. Wenn wir zu 100 Prozent bereit sind, werden wir dieses Spiel gewinnen und den ersten Schritt Richtung Klassenerhalt machen.“

Eine schlechte Botschaft erreichte die Mannschaft diese Woche aus der Türkei: Nationalspieler und Topscorer Menzel brach sich bei einem internationalen U-16-Turnier mit der Deutschen Auswahl das Handgelenk und fällt mindestens für die Hinserie der Relegation aus. „Der Ausfall eines Leistungsträgers birgt gleichzeitig für andere Spieler die Chance, in die Bresche zu springen und sich zu beweisen. Die Jungs sind jetzt in der Pflicht, und ich vertraue der Mannschaft völlig. Ich bin mir sicher, dass wir als Team auch einen solchen Ausfall kompensieren können“, so Heinemann.

Team Göttingen in Oberhausen

Vermeintlich leichtes Spiel haben die U-17-Basketballerinnen beim Vorletzten der Gruppe West EVO New Basket Oberhausen. Das Hinspiel gewann das Team Göttingen 68:39. „Oberhausen ist immer ein unangenehmer Gegner. Wir müssen also sehr diszipliniert und fokussiert zu Werke gehen. Schlüssel für einen Sieg wird ein intensives Teamspiel mit dem Credo, die Offense beginnt in der Defense, sein“, so Headcoach Finn Höncher. Gefährlichste Spielerinnen der Gastgeberinnen sind Ronja Spießbach und Helena Dahlem. Die Chancen auf einen Auswärtssieg sind gut.

Zuletzt fuhren die Göttingerinnen einen überdeutlichen Sieg gegen Gruppenschlusslicht Neuss ein und auch die Personaldecke sollte am Sonntag ausreichend dick sein. „Wir wollen den Schwung aus dem letzten tollen Spiel mitnehmen. Ich gehe davon aus, dass wir wieder einen fitten und vollständigen Kader haben“, gibt sich Höncher zuversichtlich.

oh/bam

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Zufriedener Coach

Unerwartet schwer getan hat sich der Tabellenzweite Team Göttingen beim Auswärtssieg in der Weiblichen Nachwuchsbasketball-Bundesliga (WNBL) gegen den Vorletzten. In Oberhausen gewannen die Göttinger mit 61:55 (34:32). Coach Finn Höncher war allerdings recht zufrieden. „Insgesamt haben wir ordentlich verteidigt und insbesondere in der Offense eine spielerisch gute Teamleistung gezeigt. Nur die Trefferquote ließ zu wünschen übrig.“

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