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BG 74 ist auf dem Boden der Tatsachen angekommen

Damenbasketball-Bundesliga BG 74 ist auf dem Boden der Tatsachen angekommen

Die Veilchen Ladies haben beim Vizemeister die erwartete Niederlage bezogen – und die erste heftige Klatsche der Saison. Beim 56:83 in Keltern wurde der Aufsteiger aus Göttingen mit den Realitäten der Damenbasketball-Bundesliga (DBBL) konfrontiert.

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Lange Gesichter, wie hier im Heimspiel gegen Heidelberg, gab es bei den Veilchen Ladies nach der Niederlage in Keltern.

Quelle: Foto: Bänsch

Göttingen. Noch beim Champions Weekend hatte die Partie gegen die Rutronik Stars Keltern Mut gemacht, weil die Veilchen Ladies phasenweise gut mit dem DBBL-Titelkandidaten mithalten konnten. Nun, nach dem dritten Saisonspiel, ist zu konstatieren, dass Keltern im Testspiel mit einer besseren B-Mannschaft aufgetreten war, und der Klassenunterschied beträchtlich ist.

„Es war die erwartete Niederlage“, sagt BG-Geschäftsführer Richard Crowder. „Dass wir im ersten Jahr gleich gegen Mannschaften wie Keltern oder Wasserburg gewinnen, war allerdings sowieso utopisch. Wir haben ein schweres Auftaktprogramm, und da müssen wir jetzt durch.“ Wichtig sei gewesen, im ersten Spiel gegen den Mitaufsteiger Heidelberg zu gewinnen, und das habe man geschafft.

In Keltern war bereits der Start daneben gegangen, als die Gäste bereits nach zehn Minuten mit 12:20 hinten lagen. Zwar konnte der Rückstand bis auf fünf Zähler reduziert werden, doch Keltern hatte nicht nur stets die richtige Antwort parat, sondern vor allem auch mehr Profis im Kader. „Wenn wir in der ersten Halbzeit die Chance hatten aufzuschließen, haben wir einfache Punkte liegen gelassen und dann im Gegenzug Punkte kassiert“, klagt Crowder mit einem Tag Abstand.

Im zweiten Abschnitt seien die BGerinnen, bei denen Alissa Pierce mit einem Double-Double glänzte und sich Marissa Janning als Topscorerin der Partie auszeichnete, dann von den Kräften verlassen worden. Optimistisch stimmt Crowder nun, dass Jana Lücken wieder in den Kader zurückkehrt. Und man arbeite momentan daran, personell „möglichst noch nachzulegen“.

Das ist auch nötig, denn die kommende Aufgabe dürfte nicht unbedingt leichter werden: Am Sonntag ist der Deutsche Meister TSV 1880 Wasserburg zu Gast. „Die Mädels waren schon sehr geknickt nach dem Keltern-Spiel. Ich hoffe, dass sie sich bis dahin berappelt haben“, sagt Crowder.

Von Eduard Warda

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