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BG 74 noch auf Trainersuche

Basketball BG 74 noch auf Trainersuche

22 Spiele, 22 Siege – vor fast genau einem Jahr hat sich die BG 74 mit dieser famosen Bilanz zum Meister in der 1. Basketball-Regionalliga gekürt. Alba Berlin II oder UBC Hannover sollten die Gegner in der Pro B heißen.

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Wechselt zum VfL Stade: Center Jan-Christian Both (vorn), hier gegen  den EBC Rostock, verlässt die BG 74.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Beim heutigen Blick auf den Spielplan der 2. Regionalliga sehen sich die Veilchen weitaus weniger klanghaften Namen, wie dem MTV Schandelah aus Cremlingen oder dem TSV Neustadt, gegenüber.

„Wir haben das Aufstiegsrecht damals nicht wahrgenommen. Zwar haben wir vergangene Saison den Klassenverbleib in der 1. Regionalliga geschafft, haben dann aber zurückgezogen“, informiert Mannschaftskapitän Gökhan Özbas. Berufs- und studienbedingte Abgänge seien der Grund. Zudem hat der erfolgreiche Trainer Hans-Werner Schmidt sein Amt im Sommer niedergelegt. Kopf- und spielerlos droht den Göttingern ein Absturz. „Das Wichtigste derzeit ist, dass wir schnellstens einen Coach finden“, betont Özbas. Wunschkandidat Horst Wolf hat abgesagt, doch ist man bereits mit einem erfahrenen Trainer aus der Region im Gespräch, so Özbas.

G. Özbas SPF

Dem neuen Übungsleiter stehen anstrengende Tage ins Haus. Auch von der Spielerqualität ist die BG 74 nicht mit Talent gesegnet. „Quantität ist vorhanden. Die Wenigsten haben aber Regionalliga-Erfahrung“, bemerkt der clevere Aufbauspieler. Neben ihm verfügen nur Sebastian Pöschel, Max Rosenberg sowie Julian Schmidt über genügend Routine. Insbesondere unterm Korb mangelt es.

Die „Twin-Towers“ Jan-Christian Both und Sebastian Born werden ihre Dunkings künftig anderswo im Ring einschlagen lassen. Both wird beim VfL Stade in der 1. Regionalliga unter Matthias Weber (Bruder von Ex-BGer Max) spielen und erhält ein Stipendium für BWL an der dortigen PFH. Born absolviert ein Praktikum an der Frankfurter Börse und liebäugelt mit einem Engagement beim Hanauer Pro-B-Team. Zudem wechseln Lasse Schikowski und voraussichtlich Christoph Nolden zum Lokalrivalen ASC 46.

„Wenn alle Stricke reißen, müssen die alten Hasen als Spielertrainer ran“, sagt der 30-Jährige. Optimal sei das natürlich nie. „Ich habe unter Spielertrainern gespielt. Das gibt nur Ärger.“ Ein Rückzug kommt für den Redakteur beim Kasseler Praxis TV nicht in Frage. „Uns liegt es sehr am Herzen, dass nicht alles in die Brüche geht.“ Ein Rückzug der Mannschaft kommt für den türkisch-stämmigen Özbas sowie für BG-Präsident Wessel Lücke nicht in Frage. Dieser sei aber laut Regionalliga-Spielleiter Jörg Meyer „jederzeit möglich und würde das Team als Absteiger in die Oberliga bestätigen“.

Im Trainermangel sieht Gökhan Özbas ein generelles Problem im Göttinger Basketball. „Beim SCW fehlen Coaches, bei uns haben vier Teams noch keinen Trainer.“ Angesichts der während Olympia geführten Diskussion über den geringen Stellenwert und niedrige Bezahlung, ist das für Özbas nachvollziehbar. „Wenn ich nebenbei noch arbeite und fürs Coachen nicht genügend Geld bekomme, ist doch klar, wofür ich mich entscheide.“

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