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BG 74 unterliegt Opladen nach schwacher Leistung

Ende mit Schrecken BG 74 unterliegt Opladen nach schwacher Leistung

Die Basketballerinnen der BG 74 haben im Kampf um die Play-Off-Plätze der 2. Bundesliga Nord einen herben Rückschlag erlitten. In einem ganz schwachen Spiel unterlagen sie dem punktgleichen Dritten BBZ Opladen am gestrigen Sonntag mit 45:46 (11:16, 26:26, 35:34).

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Kann die BG nicht zum Sieg führen: Jennifer Crowder (rechts), hier gegen Opladens Katja Lippmann.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Trainerin Jennifer Kerns sagte, sie habe ihr Team phasenweise nicht wiedererkannt und geglaubt, „es käme vom Mars“, gab aber auch dem Schiedsrichter-Gespann eine Mitschuld an der Niederlage.

Die Göttingerinnen führten in der FKG-Halle zwei Minuten vor Schluss mit fünf Punkten, und es sah so aus, als wende sich nach einer miserablen Leistung noch alles zum Guten. Doch auf einmal punktete nur noch der Gegner, und plötzlich lagen die Veilchen mit einem Punkt zurück.

Wenige Sekunden vor Schluss leistete sich Opladen dann ein völlig unnötiges Foul, und Jennifer Crowder durfte an die Freiwurflinie. Der erste Wurf geht nicht rein – kollektiver Seufzer in der Halle. Nun aber wenigstens ein Punkt, Unentschieden und Verlängerung. Crowder zielt, wirft, der Ball tänzelt auf dem Korbrand – und fällt nicht hinein.

Während die Opladener Spielerinnen jubelnd die Arme hochreißen, sinken die Göttingerinnen demoralisiert zu Boden. Die enttäuschten Zuschauer verlassen die FKG-Halle so schnell, wie sie nur können.

Der enttäuschende Schluss passte zu einem Spiel, in dem für die BG so gut wie gar nichts zusammenlief. 26 Turnovers und eine nur 55-prozentige Freiwurf-Ausbeute sagen alles. Dazu kam, dass ihre beiden treffsichersten Korbjägerinnen Klaudia Grudzien und Rickiesha Bryant einen rabenschwarzen Tag erwischt hatten, gerade einmal auf vier beziehungsweise zwei Punkte kamen.

„Natürlich haben wir teilweise unterirdisch agiert"

Das sei teilweise auch die Schuld der Schiedsrichter gewesen, schimpfte Kerns: „Rickiesha hatte gar nicht die Möglichkeit, ihren Rhythmus zu finden.“ Zu Beginn seien zwei Fouls gegen sie gepfiffen worden, die keine waren, „danach war sie vollkommen verunsichert“.

Überhaupt ließ die US-Amerikanerin kein gutes Haar am Schiedsrichter-Gespann: „Natürlich haben wir teilweise unterirdisch agiert, aber die vielen falschen Entscheidungen haben zu unserer Niederlage mit beigetragen.“ Mag sein, aber Playoff-reif war die Leistung definitiv auch nicht.

Das Publikum muss sich fragen lassen, ob es durch sein wüstes Schimpfen die Unparteiischen nicht noch mehr verunsichert und weitere Fehlentscheidungen provoziert hat. Bleibt die kämpferische Leistung der Veilchen: Die war, wie immer, tadellos.

Punkte BG: Thüring (14), Aha (4), Crowder (5), Hirmke (3), Jörgensen (1), vom Hofe (0), Dobroniak (0), Bencker (8), Wenke (2), Grudzien (4), Lücken (2), Bryant (2).

Von Hauke Rudolph

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