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Regional BG 74 verliert richtungsweisendes Spiel gegen Grünberg mit 58:65
Sportbuzzer Sportmix Regional BG 74 verliert richtungsweisendes Spiel gegen Grünberg mit 58:65
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00:17 13.03.2013
Rennt gegen eine Wand an: Jenele Peterson (r.) scheitert an Aline Stiller und den Baskets Grünberg. Quelle: CR
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Göttingen

Damit kann das Team von Trainerin Jennifer Kerns die Teilnahme an der Aufstiegsrunde nicht mehr aus eigener Kraft schaffen und muss in den verbleibenden zwei Spielen auf Ausrutscher von Grünberg und Mainz hoffen.

Den ersten Rückschlag für die Gastgeberinnen gab es schon vor Spielbeginn. Klaudia Grudzien saß nur in Zivil auf der Wechselbank. „Sie hat einen Tag vor dem Spiel ein Schreiben der Welt-Anti-Doping-Agentur erhalten, indem ihr die Teilnahme gegen Grünberg untersagt wurde“, erklärte Kerns und versicherte: „Mit Klaudi hätten wir das Spiel gewonnen.“

Tatsächlich fehlte der BG die Erfahrung und insbesondere die Energie ihrer zweitbesten Scorerin. Das wurde schnell deutlich, denn die hessischen Gäste mit ihrer Starspielerin Finja Schaake zogen bereits im ersten Viertel ohne große Mühen zum Korb und wurden erst per Foul gestoppt.

Zehn ihrer zehn Versuche hatte die 20-jährige Schaake nach zehn Minuten verwandelt, 16 ihrer insgesamt 18 am Spielende. „Sie hatte einen Freiwurf weniger als mein ganzes Team“, kritisierte Kerns und verkniff sich dabei nicht den Seitenhieb auf die Referees, die dem neuen Tabellendritten 40 Versuche von der „Charity-Linie“ zugestanden.

Dennoch blieben die Göttingerinnen unter Regie von Jenele Peterson lange im Spiel. Obwohl den Veilchen im dritten Viertel über sieben Minuten lang kein Punkt gelang, kämpften sie sich von 31:38 auf 41:40 zurück. Die aggressive Mann-Verteidigung bescherte nun auch Schaake einige Probleme. Aus dem Feld war die Flügelspielerin nur bei zwei ihrer elf Würfen erfolgreich.

In den Schlussminuten fehlte der BG aber die Kraft, um einen erneuten Lauf Grünbergs zu kontern. Mit einer 3-2-Zone versuchte Kerns, den jungen Gast aus dem Rhythmus zu bringen. Zugleich unterliefen ihrer Fünf aber zu viele Ballverluste und Fehler beim Rebounding. Vor allem die junge Nele Aha agierte nach einer Gardinenpredigt ihrer Trainerin extrem verunsichert.

Eine positive Nachricht hatte der scheidende Geschäftsführer Hannes Stechmann auf Lager. Gespräche mit einem potentiellen Manager seien weit fortgeschritten. „Mein Nachfolger wird dieses Team in die erste Liga führen.“

BG: Daub, Thüring (3 Punkte), Aha (2), Hirmke, Jörgensen, vom Hofe (2), Müller (12), Peterson (21), Lücken (6), Smith (12).

Von Rupert Fabig

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