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Regional BG-Damen unterliegen Bamberg knapp
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00:17 09.01.2013
Starker Auftritt: Claudia Grudzien (l.) zieht gegen Brett Benzio zum Korb. Sie markiert gegen Erstligist Bamberg 18 Punkte. Quelle: SPF
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Göttingen

Während aus dem BG-Team, das ohne Danielle Smith auskommen musste, Jenele Peterson (21 Punkte) und Klaudia Grudzien (18) herausragten, traf für die Gäste Janae Young (22) am häufigsten. „Wir haben hervorragend als Team zusammengespielt“, lobte BG-Trainerin Jennifer Kerns. Besonders erfreut war sie davon, wie „frisch und fokussiert“ ihre Mannschaft nach zweiwöchiger Weihnachtspause aufgetreten sei.

Wenn die BG zu einem Zeitpunkt unkonzentriert wirkte, dann in den ersten fünf Minuten. Nicht nur, weil Bamberg bereits nach drei Sekunden in Führung ging. Sondern auch, weil die Gäste in der Folge über 10:4 auf 15:5 davonzogen. Das lag weniger an der Übermacht des Favoriten, als vielmehr an der BG: Immer wieder scheiterten die Veilchen im Abschluss – und brachten sich damit um die Früchte ihrer Offensivspielzüge. Ein Dreier von Lucia Thüring, gefolgt von einem Drei-Punkte-Spiel von Grudzien, brachte die Hausherinnen schließlich auf 15:17 heran. Beim Stand von 17:21 ging es in die Viertelpause.

Testspielcharakter

Es war eine Szene zu Beginn des zweiten Viertels, die den Testspielcharakter deutlich machte: Nachdem die aggressive BG-Defense dazu geführt hatte, dass gleich vier Spielerinnen auf den Ball und zu Boden stürzten, konnten sich selbst einige Akteurinnen ein Lachen nicht verkneifen. Ebenfalls vom Boden aus zeigte kurze Zeit später Bambergs Starspielerin Young ihre Klasse: Sie verlor beim Zug zum Korb das Gleichgewicht – aber schaffte es, sich im Liegen den Rebound zu angeln. Stark waren auch ihre Korbleger – wie etwa jener, der zum 30:26 (15.) führte. Die erstmalige Führung für die Gastgeberinnen (33:32/18.) markierte Nele Aha von der Freiwurflinie. Von dort sorgte auch Grudzien, welche im Spielverlauf etliche Rebounds einsammelte, für den 34:36-Halbzeitstand.

Das dritte Viertel prägte Melina Müller: Ihr gelang zunächst ein Drei-Punkte-Spiel zur 37:36-Führung. Kurz darauf schloss Müller eine Kombination, welche gewiss die Defense zahlreicher Erstligisten geknackt hätte, zum 39:38 ab. Nachdem Müller zum 44:42 (24.) getroffen hatte, wechselte allerdings das Momentum: Bamberg ging mit 48:44 in Front – und mit fünf Punkten Vorsprung (58:53) ins Schlussviertel.

Obwohl der Erstligist mit selbigem Vorsprung gewann, war Gästetrainer Steffen Dauer unzufrieden: „Wir haben teilweise völlig den Faden verloren – genau wie in der Saison“, monierte der Coach des Tabellenvorletzten. Den Veilchen attestierte er demgegenüber einen „sehr engagierten Auftritt“.

Erfahrung gibt den Ausschlag

Gleichwohl konnte die BG das Schlussviertel nicht gewinnen – trotz zehn Punkten von Peterson, die zum 61:61-Ausgleich (35.) sowie zur 63:62-Führung traf. Bamberg agierte souverän, so dass die Partie beim 69:75 (40.) entschieden war.

Im Schlussviertel habe die Erfahrung den Ausschlag gegeben, erklärte Kerns, die weiterhin an der Verteidigung arbeiten will: „Die Team-Defense wird von Spiel zu Spiel besser. Sie ist der Schlüssel zum Erfolg.“

Die Einschätzung von Grudzien, dass die BG „phasenweise echt guten Basketball gespielt“ habe, fand ihre Bestätigung im Applaus der Zuschauer. „Schade“, befand Grudzien, „dass es am Ende so knapp nicht zum Sieg gereicht hat.“

Punkte BG: Peterson (21), Grudzien (18), Lücken (12), Müller (11), Thüring (6), Hirmke (2), Aha (1).

th

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