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Regional Spohr nach Operation optimistisch
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16:47 08.01.2017
Dominik Spohr hat sich einen komplizierten Mittelhandbruch zugezogen, doch davon will sich die Kämpfernatur nicht stoppen lassen. Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

Bekannt gegeben hat die BG die Verletzung am Freitagabend kurz vor Spielbeginn gegen Würzburg. Zugezogen hatte sich das Kraftpaket die Verletzung allerdings bereits beim 65:89 (33:47) am 30. Dezember in Ulm. Wie es zur Verletzung kam, konnte Spohr nur mithilfe von TV-Aufnahmen nachvollziehen. „Ich hab‘ mich auf einen Ball geworfen, damit wir ihn nicht verlieren. Dann habe ich ihn zu Jesse gepasst. Dabei sieht man, dass ich das Gesicht wegen der Schmerzen verziehe. Ich habe aber weitergespielt, das gar nicht als so schlimm empfunden“, sagt der BG-Profi.

Dass Spohr ein harter Hund ist, ist in der Liga wohlbekannt. Jetzt zeigte sich aber, dass der 27-Jährige für Schmerzen anscheinend in etwa so empfänglich ist wie das öffentlich-rechtliche Fernsehen für Anfragen nach mehr Basketball-Sendezeit. Wie selbstverständlich stand Spohr nämlich beim nächsten Training auf dem Parkett. Trotz leichter Probleme an der Hand. „Er hat trainiert. Nach der Einheit kam Dominik dann zu mir und sagte, dass seine Hand ein wenig geschwollen ist. Er wolle das mal beim Reha-Zentrum Junge kontrollieren lassen. Er wurde zum Röntgen geschickt und die Diagnose war klar. Er wird uns sechs bis acht Wochen fehlen“, sagt Roijakkers.

Am vergangenen Mittwoch wurde Spohr operiert. „Mir wurde eine Platte eingesetzt. Es ist ein sogenannter Spiralbruch des Mittelhandknochens des rechten Ringfingers. Die Platte muss irgendwann wieder raus, das lasse ich dann in der Sommerpause machen. Die Einschränkung nervt schon mächtig. Bis auf Zähneputzen, kann ich mit links nicht viel mehr machen“, verriet Spohr schmunzelnd.

In Anbetracht von Spohrs Verletzung kommt den Veilchen die nun dreiwöchige Pause nicht ganz ungelegen. Das spielende Personal hat bis kommenden Sonntag Urlaub, erst dann bittet Trainer Roijakkers zur nächsten Einheit. Verbunden mit der Hoffnung auf eine schnellere Regeneration als prognostiziert könnte der Kapitän weniger Spiele verpassen als befürchtet. Dass ein Mittelhandbruch schneller heilen kann, hatte sich zuletzt bei Jenny Crowder gezeigt. Die Spielmacherin der Veilchen Ladies stand nach nur vier Wochen wieder zur Verfügung. „Ich weiß nicht, ob sie auch operiert werden musste. Am Montag bin ich zur Nachuntersuchung und hoffe, dass der Gips gegen eine Schiene getauscht wird. Ich muss mich jetzt aber erst mal gedulden. Wenn ich wieder loslegen kann, arbeite ich hart für ein schnelles Comeback“, betont Spohr und schiebt schmunzelnd nach: „Im allgemeinen hab‘ ich ein gutes Heilfleisch.“

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