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BTT: 68:82-Niederlage gegen Bremerhaven führt zu Playoff-Aus

BBT hat ausgeträumt BTT: 68:82-Niederlage gegen Bremerhaven führt zu Playoff-Aus

Schluss, aus und vorbei: Die Fabel-Saison des BBT Göttingen in der U-19-Basketball-Bundesliga hat ein jähes Ende gefunden. Im entscheidenden dritten Spiel um den Einzug ins Playoff-Viertelfinale unterlagen die Göttinger den Eisbären Bremerhaven mit 68:82 (39:38) und gaben die Serie mit 1:2 an die Norddeutschen ab.

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Frust und Enttäuschung: Lennart Stechmann wird von Trainer Sebastian Förster (v. l.) getröstet.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Mit hängenden Köpfen und leeren Gesichtern verließen die BBT-Akteure in der FKG-Halle das Spielfeld. Ausgerechnet in der wichtigsten Partie der bisherigen Spielzeit kassierte die Mannschaft von Trainer Sebastian Förster ihre erste Heimniederlage.

„In diesem Moment ist das natürlich extrem bitter. Rückblickend können wir aber stolz darauf sein, nach sieben Jahren das erste Göttinger Team gewesen zu sein, dass es in die Playoffs geschafft hat“, sagte Förster unmittelbar nach der Begegnung. Dass ihn das dramatische Match mitgenommen hatte, war ihm deutlich anzusehen.

Zur Halbzeitpause herrschte noch Optimismus unter den knapp 500 Zuschauern. Doch die knappe 39:38-Führung der Rot-Weißen war trügerisch. Das BBT war viel zu abhängig von seinen Distanzwürfen. „Das wir sie nicht getroffen haben, ist uns zum Verhängnis geworden“, sagte Förster später.

Den Zug zum Korb der athletischen BBT-Guards verhinderten die Gäste mit frühen und aggressiven Hilfen. Zu verdanken war der knappe Vorsprung in erster Linie Flügelspieler Philipp Sprung, der auch schwierigste Würfe aus der Mitteldistanz verwandelte.

Im dritten Viertel verließ die Gastgeber aber ihr Wurfglück. Nur fünf ihrer 17 Versuche endeten in den Nylonmaschen. Spielmacher Aaron Donkor musste der physischen Ganzfeld-Verteidigung von Jeffrey Martin zunehmend Tribut und Ballbesitz zollen. Das Fehlen des erkrankten Kapitäns und Ruhepols  Anton Hefele machte sich mit jedem hektischen Göttinger Angriff mehr bemerkbar.

Schon in der 22. Minute brachte der auch im dritten Spiel der Serie nicht zu verteidigende Eisbären-Star Helge Baues (20 Punkte) sein Team nach zuvor durchgängigem Rückstand in Front (43:41). Per Drei-Punkt-Wurf zwang der mit Nasenmaske auflaufende Ex-Göttinger David Markert Förster zur Auszeit (48:55/27.).

Von diesem Rückstand erholten sich die Hausherren nicht mehr. Zu groß schien der defensive Kräfteverschleiß gegen Baues und seinen Aufbaupartner Diego-Celestino Preval (20) in der extrem intensiv geführten Partie. Punkte gelangen den Göttingern zumeist nur, wenn auch Bremerhaven im vorherigen Angriff erfolgreich war.

Erfolgreichen Verteidigungsaktionen folgten Ballverluste, früh genommene Würfe oder Offensiv-Fouls. In den Schlusssekunden musste die Förster-Fünf foulen, um wieder in Ballbesitz zu gelangen. Die Eisbären zeigten sich aber eiskalt an der Freiwurflinie und schraubten das Ergebnis in die Höhe.

BBT : Onwuegbuzie (9 Punkte), Konopka (7), Hackmann (6), Boakye (13), Stechmann (5), Donkor (14), Sprung (14), von Richthofen.

Von Rupert Fabig

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Ein größeres Kompliment kann Sebastian Förster seiner Mannschaft kaum ausstellen: „Die Jungs haben es geschafft, dass ich mich neu in diesen Sport verliebt habe“, sagt der Trainer des U-19-Basketball-Bundesligisten BBT Göttingen. „Das war eine verschworene Gemeinschaft, zu der ich jeden Tag gerne zum Training gekommen bin.“

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