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Regional Basketball: Geschäftsführer Stechmann hört bei BG 74 auf, Zweitliga-Aus droht
Sportbuzzer Sportmix Regional Basketball: Geschäftsführer Stechmann hört bei BG 74 auf, Zweitliga-Aus droht
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00:17 25.02.2013
Möchte ihren Vertrag um ein weiteres Jahr verlängern: BG-Trainerin Jennifer Kerns (Mitte). Quelle: Theodoro da Silva
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Göttingen

Ein Nachfolger wird nun händeringend gesucht. Auf einem Sponsorenabend in der „Blauen Orange“ hat Stechmann die anwesenden Sponsoren über seinen Rückzug informiert. Er nimmt einen Job im internationalen Vertrieb in Stadtoldendorf an. „Da muss ich Vollgas geben und habe keine Zeit mehr, um mich auf die Damen zu konzentrieren“, sagte der 53-Jährige. Ein Nachfolger steht allerdings noch nicht bereit.

H. Stechmann

Geeigneter Kandidat bis April

Und diese Entwicklung ist für Stechmann durchaus besorgniserregend. „Es gab schon das ein oder andere Gespräch. Bislang hat sich die Suche aber schwierig gestaltet.“ Bis April müsse ein geeigneter Kandidat gefunden sein. „Ansonsten können wir die Mannschaft aus der zweiten Liga abmelden“, so der Wirtschaftsfachmann.

Die Chancen rechtzeitig einen Nachfolger zu finden, beziffert Stechmann auf „50:50“. Der neue Geschäftsführer müsse lediglich über kaufmännische Erfahrung verfügen und delegieren können. „Dann ist das nebenberuflich problemlos möglich“, betont der gebürtige Stader. Unterstützend sollen auch einige der Spielerinnen, Teammanagerin Carola Fahlbusch und eventuell Ex-Centerin Bettina Bode im Management tragende Funktionen übernehmen.

Kerns-Verlängerung?

Dabei kann der neue Ladies-UG-Chef aller Voraussicht nach aus dem Vollen schöpfen. Die anwesenden Sponsoren, die knapp 60 Prozent des Gesamtetats stemmen, signalisierten unabhängig vom sportlichen Abschneiden in dieser Saison allesamt Bereitschaft für ein Fortbestehen ihres Engagements. „Damit haben wir schon im Februar knapp zwei Drittel des Etats für die nächste Saison. Die Planungen könnten nun schon beginnen“, sagt Stechmann. Auch Trainerin Jennifer Kerns, mit der Stechmann eine „Arbeitsbeziehung mit Höhen und Tiefen“ führte, wäre offen dafür, ihren Vertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern.

Besonders tragisch wäre ein mögliches Aus für die jungen Spielerinnen der BG. „Das Zweitliga-Team ist nur die Spitze des Eisbergs. Darunter spielt sich viel mehr ab. Die Frage ist, ob der Eisberg nun weiter schwimmt oder untergeht“, unterstreicht Stechmann. Die vier Jugend-Nationalspielerinnen stünden dann vor einer ungewissen sportlichen Zukunft und würden nur schwierig in Göttingen zu halten sein. Es steht und fällt wohl alles mit dem Posten des Geschäftsführers.

Von Rupert Fabig

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