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Belohnt für Kampfgeist

Frauenvolleyball Belohnt für Kampfgeist

Die Regionalliga-Volleyballerinnen des Tuspo Weende haben ihre Talfahrt gestoppt. Nach drei Niederlagen zum Saisonauftakt feierte das Team von Trainer Jan Feldhusen in eigener Halle gegen den Tabellendritten BTS Neustadt mit 3:1 (15:25, 25:19, 25:23, 25:22) den ersten Erfolg. Dabei begann Weende verunsichert, die Annahme fand nicht zur nötigen Stabilität.

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Glücklich über ersten Sieg: die Weenderinnen Yvonne Tafelski (l.) und Jacqueline Hermann.

Quelle: Pförtner

Weende.  Das junge Gästeteam spielte hingegen befreit auf  und zeigte sich in allen Belangen überlegen. Danach hätten die wenigsten Weender Fans mit einem Umschwung gerechnet, zu eindeutig dominierte Neustadt den ersten Durchgang. Aber ab dem zweiten Satz investierten die Weenderinnen mehr in ihr Spiel – und der Einsatz wurde belohnt. Das Fundament für die Wende legte die starke Verteidigungsarbeit um Libera Katrin Wendling und die beiden Außen Lisa Schmidt und Christine Pieper.

Am Netz entschärfte Mittelblockerin Kristina Kruse mehrmals gegnerische Angriffe. Plötzlich war auch das Publikum wach und trug die Heimmannschaft über 9:5, 15:10 und 21:16 zum 25:19-Satzausgleich. Während Neustadt verunsichert war und sich unnötige Fehler leistete, fightete die Tuspo-Defensive um jeden Ball. So entwickelte sich ein Spiel, das von der Spannung lebte.

In Satz drei und vier halfen Glück, Routine und das Publikum den Weenderinnen. Man hatte den Eindruck, Tuspo wollte den Sieg unbedingt und verdiente sich so die knappen Satzgewinne zum 25:23 und 25:22. Zwar war bei Weende in der Offensive noch vieles Stückwerk, speziell bei der Abstimmung von Zuspiel und Mitte ist noch viel Luft nach oben. Aber eine engagierte Defensive und die Bereitschaft, sich für den nächsten Punkt zu zerreißen, waren bei allen Weenderinnen zu erkennen und versöhnte für die technischen Defizite und Abstimmungsschwächen.

„Ab dem zweiten Satz haben wir unseren Matchplan umgesetzt. Endlich haben wir auch im Spiel mal einiges von dem präsentiert, was wir im Training erarbeiten. Meine Spielerinnen sind jetzt fix und fertig. Ich bin gespannt, wie viel Energie sie noch haben, um diesen wichtigen ersten Sieg zu feiern“, sagte Feldhusen unmittelbar nach dem Match. „Uns lag die Außenseiterrolle. Wir haben ab dem zweiten Satz befreit aufgespielt. Ich denke Neustadt hat uns auch etwas unterschätzt“, freute sich Mittelblockerin Kristina Kruse.

pk

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