Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
„Biedere Holtenser“ zeigen U.L.M. die Grenze auf

Fußball-Landesliga: TSV schlägt Wolfsburg mit 3:0 „Biedere Holtenser“ zeigen U.L.M. die Grenze auf

Fußball-Landesligist TSV Holtensen hat den Oberliga-Absteiger U.L.M. Wolfsburg mit 3:0 (0:0) geschlagen. Dabei stellte das Ergebnis den Spielverlauf völlig auf den Kopf, zumindestens in der ersten 45 Minuten.

Voriger Artikel
Hagenberg und Seeburg im Gleichschritt vorweg
Nächster Artikel
Bernshausen reicht 2:0-Führung nicht

Umkämpfte Partie: Holtensens Enrico Weiß (2. v. r.) wird in dieser Szene von Dieter Mosberger hart angegangen.

Quelle: Pförtner

Die „kleinen Wölfe“ hatten rund ein halbes Dutzend klarer Einschussmöglichkeiten, die in einem satten 25-Meter-Lattenschuss durch Drasyk gipfelten. Ein „glückliches 0:0“ machte somit nicht nur TSV-Teammanager Wolf Kallmeyer aus. Bedanken durften sich die Platzherren besonders bei ihrem Schlussmann Denny Cohrs, der eine Reihe bester Torchancen vereitelte. „Wir hätten 7:0 führen müssen“, ärgerte sich Wolfsburgs Trainer Francisco Coppi nach einem Spiel der verpassten Gelegenheiten. Schiedsrichter Dennis Grüneberg aus Osterode, der aufgrund anfänglichen Starkregens, Blitz und Donner die Partie knapp eine Viertelstunde später anpfiff, zog sich mit zunehmender Spielzeit den Groll der Wolfsburg zu. Schließlich fühlte sich der Oberliga-Absteiger durch jene Entscheidung benachteiligt, die schließlich zur Führung der Holtenser führte. Einen direkten Freistoß aus 22 Metern nutzte Kapitän Ercan Beyazit mit einem gefühlvollen Ball ins rechte obere Eck zum viel umjubelten 1:0. Der Mannschaftsführer traf vier Minuten später erneut und verwandelte einen Foulelfmeter zum vorentscheidenden 2:0. Vorausgegangen war im Strafraum ein Schubser von Marchese am freistehenden Enrico Weiß. Steffen Erkenbrecher, der Sohn des auch in Göttingen bekannten Trainers Uwe Erkenbrecher, bezeichnete die Holtenser „als eine biedere Mannschaft ohne spielerisches Vermögen, die vom Schiedsrichter ins Spiel gebracht wurde.“

Überhaupt lagen die Nerven der Gäste mit zunehmender Spielzeit blank. Überschäumendes Temperament ließ der Schiedsrichter nicht länger gelten. U.L.M-Trainer Coppi musste hinter die Barriere, und Torwart Lennart Gutsche, der Kapitän der, sah wegen „eines Spruches“ Rot (80.). Grund genug für den in der 82. Minute eingewechselten Maurice Taubert, den als Mittelfeldspieler agierenden „Ersatztorwart“ zum 3:0 auszuhebeln. „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit gesteigert. Das Glück hat uns auch geholfen“, freute sich der gut aufgelegte TSV-Torwart Denny Cohrs. „Den Sieg nehmen wir gerne mit“, fügte der zweifache Torschütze und Kapitän Ercan Beyazit an.
Trainer Carsten Langar war nach dem glücklichen Erfolg mit dem spielerischen Leistungen, „vor allem in der ersten Halbzeit“ nicht zufrieden. Und so muss der TSV Holtensen am kommenden Freitag im Stadtderby gegen den Favoriten SVG eine deutliche Schippe drauflegen, „sonst verlieren wir gnadenlos“, ist sich Langar bewusst. Ferdinand Jacksch

TSV: Cohrs – Y. Beyazit – Aulepp, Rahmani - Kajic, Tuncer (82. Taubert), E. Beyazit, Guse (46. E. Saciri), Alawie – Freyberg (86. Sirip), Weiß. – Tore: 1:0 E. Beyazit (57.), 2:0 E. Beyazit (61./FE), 3:0 Taubert (88.). – Bes. Vorkommn.: Rot: Gutsche (80.) Wolfsburg

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regional
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
15.12.2017 - 11:48 Uhr

Die Freiluftsaison im Fußballkreis Göttingen-Osterode ist beendet. Die ersten Hallenturniere stehen an. Nur Oberligist SVG Göttingen muss nachsitzen. Am Sonnabend geht es zu Arminia Hannover (14 Uhr) trotz der vermutlich schlechten Platzverhältnisse dort. Bei der SVG sorgt das mindestens für Verwunderung.

mehr
Burgturnier 2017: Highlights aus drei Tagen