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Bilshausen erleidet Genickbruch in letzter Minute

Fußball-Bezirksliga Bilshausen erleidet Genickbruch in letzter Minute

Genickbruch in letzter Sekunde: Die Bezirksliga-Fußballer des SV Blau-Weiß Bilshausen hatten am gestrigen Sonntag, 5. September, nichts zu lachen. In der 94. Minute kassierten sie den entscheidenden Gegentreffer zur 1:2-Heimniederlage gegen den TSV Landolfshausen. Ebenfalls unter die Räder kam der TSV Seulingen beim FC Merkur Hattorf. Die Crew von Trainer Thomas Habenicht hatte mit 1:6 klar das Nachsehen. Über Punkte durfte sich aus Eichsfelder Sicht lediglich der SV Germania Breitenberg freuen, der nach zwei Niederlagen in Folge im Gastspiel beim TSV Wulften mit 4:1 auftrumpfte.

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Dreikampf: Bilshausens Robin Jüttner (Mitte) und Stefan Meyer (r.) wollen Landolfshausens Moritz Jünemann vom Ball trennen.

Quelle: Thiele

SV Blau-Weiß Bilshausen – TSV Landolfshausen 1:2 (1:1). Unglücklicher hätten die Blau-Weißen ein Spiel wohl kaum verlieren können. Durch einen nach Aussage von Bilshausens Coach Knut Nolte unberechtigten Foulelfmeter („Das Geschehen hat sich außerhalb des Strafraums abgespielt“) mussten sich die Eichsfelder in der Nachspielzeit (94.) geschlagen geben.

70 Minuten lang bestimmten die Bilshäuser das Geschehen auf heimischem Geläuf, ließen sich auch nicht von einem frühen Rückstand (10.) aus dem Tritt bringen. Dann jedoch sah der Torschütze zum 1:1-Ausgleich, Sven Heinrich, nach seinem zweiten Foulspiel den Gelb-Roten Karton. „Nichtsdestotrotz hätten wir das Spiel heute gewinnen müssen“, erklärte Nolte, dessen Team in der ersten Hälfte zahlreiche Chancen vergab. Die größte besaß Heinrich gleich in der dritten Minute, als er sich freistehend vor dem gegnerischen Tor für den linken Fuß entschied. Im zweiten Abschnitt boten sich zudem zahlreiche Kontermöglichkeiten.

Die Gäste blieben über weite Strecken der Partie ideenlos und versuchten ihr Glück immer wieder mit langen Bällen. Symptomatisch fielen die beiden Landolfshäuser Treffer dann auch nach beziehungsweise durch eine Standardsituation.

BW: Heise – Strüber, Jüttner, Meyer, Venjakob – Engelhardt, Krautwurst (83. Akcam), Böttger, Knieriemen – Rosenthal (75. Neumann), Heinrich. – Tore: 0:1 Kaufmann (10.), nach einem Eckstoß; 1:1 Heinrich (17.), verwandelt einen an Stefan Meyer verursachten Foulelfmeter; 1:2 S. Köhne (94.), ist vom Kreidepunkt erfolgreich.
TSV Wulften – SV Germania Breitenberg 1:4 (0:2). Nach den jüngsten zwei Niederlagen starteten die Germanen etwas ängstlich in die Partie, dies allerdings legte sich spätestens mit dem Führungstreffer in der 17. Spielminute. „Es war den Jungs ja nicht zu verübeln. Aber sie haben es mit fortschreitender Spieldauer immer besser gemacht“, meinte Breitenbergs Trainer Tobias Dietrich.
Seiner Ansicht hätte der Erfolg seiner Schützlinge noch ein bis zwei Tore höher ausfallen können. „Es haben sich einige Spieler hervorgetan und gezeigt, wie leicht es sein kann, klare Möglichkeiten zu vergeben.“ So hätten beispielsweise Patrick Thomae, Marvin Krukenberg und Fabian Otto ihre Hochkaräter liegen gelassen.

Germania: Laule – Friedrichs – D. Hobrecht (75. Vogt), A. Hobrecht (65. Simmert), Otto – Ibba, Jung, Kühne, Meyna (68. Schneegans) – Krukenberg, Thomae. – Tore: 0:1 Krukenberg (17.), trifft nach einer Ecke aus dem Gewühl; 0:2 Ibba (22.), setzt einen Gewaltschuss aus 20 Metern Entfernung genau in den Winkel; 0:3 Otto (57.), ist aus 10 Metern erfolgreich; 1:3 Demir (77.), nutzt eine Verletzung von Germanias Keeper Laule, der am Boden liegend nicht mehr eingreifen kann; 1:4 Vogt (85.), verwertet ein punktgenaues Zuspiel von Teamkollege Ibba.
FC Merkur Hattorf – TSV Seulingen 6:1 (5:0). Von einem „Horrorszenario“ in der ersten Hälfte sprach Seulingens Coach Thomas Habenicht. Nach dem frühen Rückstand aus der zweiten Spielminute verpassten seine Schützlinge wenig später durch den völlig freistehenden Fabian Wucherpfennig den Ausgleich und ließen sich danach düpieren. „Wir haben heute gegen einen Gegner verloren, der spielerisch eigentlich nicht besser ist als wir. Aber kämpferisch in allen Belangen überlegen war“, so Habenicht.

Nach der Pause habe seine Mannschaft zwar Moral bewiesen und kaum Chancen der Hausherren zugelassen, Möglichkeiten zur Ergebniskosmetik hätten seine Schützlinge aber ausgelassen. Habenicht: „Bei vielversprechenden Standardsituationen war der Hattorfer Keeper zudem stets auf seinem Posten.“

TSV: Bunn – Thiele (46. D. Wucherpfennig) – S. Habig, Regenhard – Theele, Burchard (60. Triebe), Koch, Jung (68. Timon Habenicht), F. Wucherpfennig – Böning, M. Habig. – Tore: 1:0 Knoblauch (2.), staubt ab; 2:0 Rogge (13.), nimmt ein Geschenk von Seulingens Keeper Bunn dankend an; 3:0 Röhl (15.), zieht aus 12 Metern Entfernung ab; 4:0 Rogge (19.), setzt sich spielend gegen seinen Seulinger Gegenspieler durch; 5:0 Rogge (38.), lässt die Gästeabwehr erneut schlecht aussehen; 5:1 Jung (62.), setzt das Leder unhaltbar aus 18 Metern unter die Latte; 6:1 Wunderlich (90.).

Von Kristin Kunze

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