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Björn Nolte überragt mit Hattrick bei 6:2-Triumph

Fußball-Kreisliga Björn Nolte überragt mit Hattrick bei 6:2-Triumph

Die heimschwache SV Groß Ellershausen/Hetjershausen hat im Verfolgerduell der Kreisliga gegen den FC Lindenberg-Adelebsen eine empfindliche 2:6 (1:1)-Niederlage einstecken müssen. Während die Platzherren den sonst überragenden Libero Dennis Möhle vorzeitig mit Verdacht auf Bänderriss im linken Knöchel verloren, nutzte Gäste-Torjäger Björn Nolte die Chance zu einem lupenreinen Hattrick. 

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Keine Chance für SVGE-Keeper Döhling: Nicht nur beim 2:1 für den FC Lindenberg-Adelebsen durch  Kayha (rechts) gab es für den Schlussmann nichts zu halten.  

Quelle: Theodoro da Silva

„Spaß haben und gewinnen“ wollte Olaf Schroeder, der SV-Trainer. Doch daraus wurde nichts. Vielmehr überschatteten eine Reihe von Hiobsbotschaften den Auftritt der Gastgeber. Erst erteilten fünf Stammspieler vor Anpfiff dem Trainer aus gesundheitlichen, beruflichen und privaten Gründen eine Absage. Dann fiel Libero Dennis Möhle nach rund einer halbe Stunde aus. Weil in der Folge der Turm in der Schlacht fehlte, brach das Spiel der Platzherren wie ein Kartenhaus in sich zusammen. „Wir haben dann unsere Chancen eiskalt genutzt. Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung“, freute sich FC-Coach Bodo Schmidt über den klaren Sieg: „Der hätte auch noch um zwei Tore höher ausfallen können,“ bemerkte er nach 90 Minuten. 

Dabei war der erste Durchgang ausgeglichen. Die SV ging nach einem herrlich Pass von Sören Koch durch Lenge-mann mit 1:0 in Führung. Aber postwendend musste die Gastgeber jenen eklatanten Deckungsschwächen Tribut zollen, die der FC Lindenberg-Adelebsen schonungslos aufdeckte und so noch vor dem Wechsel den Ausgleich durch Heitmüller erzielte und kurz nach der Pause durch Kahya in Führung ging. „Die schnellen Gegentore nach der Pause haben uns das Genick gebrochen“, sagte SV-Kapitän Jörg Franzke. Die besagten Gegentreffer waren nur ein Vorspiel des eigentlichen „Nolte-Festivals“, das mit einem lupenreinen Hattrick endete: „Die Überlegenheit im Mittelfeld haben wir mit Traumpässen und den Toren abgeschlossen“, gab sich Nolte nach seinen Treffern 30 bis 32 selbstbewusst. „Glückwunsch an den FC-Nolte“, ließ dann auch der geknickte SV-Trainer Olaf Schroeder ausrichten.  

SV: Döhling – Seyer, Möhle (32. C. Crapanzano), Grube-Koch – Markov (80. Steinbrück), Franzke, A. Crapanzano, Krummacker, Lengemann – S. Koch., Milos. – FC: Kolloßa – Aschenbrandt, Schaper, Kleinschmidt – Kramer, Schmiedeknecht (58. Mihulka) Waas (80. Ellieroth), Kahya, Heitmüller (85, Gatys)   – Nolte, Gehrke  

Tore: 1:0 Lengemann (38.) 1:1 Heitmüller (40.), 1:2 Kayha (Kayha), 1:3, 1:4, 1:5 Nolte (55, 60., 62.), 2:5 Franzske (65.) 2:6 Gehrke (89.).

                                                                                                                Von Ferdinand Jacksch

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