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Regional Body Talk: Körper erzählen Geschichten
Sportbuzzer Sportmix Regional Body Talk: Körper erzählen Geschichten
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20:33 02.12.2009
Er soll die „größte Schnauze nördlich des Rheins“ haben: Der Hamburger Jens Ohle wird beim Feuerwerk der Turnkunst mit seiner Verbal-Akrobatik das Publikum unterhalten. Quelle: EF
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Die Sprache von Körpern und der körperliche Ausdruck haben bei jeder Tournee bislang eine entscheidende Rolle gespielt. Jedes Mal zogen die Turner, Akrobaten und Gymnasten durch ihre unnachahmliche Gabe, ihre begnadeten Körper in Szene zu setzen, das Publikum in ihren Bann. Bei der 23. Auflage wird die Tournee unter dem Titel „Body Talk“ jedoch zum ersten Mal im wörtlichen Sinne „verkörpert“.

Es sind die Gegensätze zwischen Tempo und Ruhe, zwischen Kraft und Leichtigkeit, zwischen Wort und Ausstrahlung, die „Body Talk“ zu einer außergewöhnlichen Show machen werden, zu einer Show, die sich um Gefühle dreht, um Augen, die sprechen sowie um Mimik und Gestik, die Geschichten erzählen. Das Produktionsteam um Wolfram Wehr-Reinhold, Sandra Fritsch und Regisseurin Heidi Aguilar sah sich bei den Vorbereitungen vor die Herausforderung gestellt, die ohnehin körperbetonte Show zu einer Show der Körper werden zu lassen.

„Da sind überall kraftvolle und energiegeladene Körper“, sagt Aguilar, wenn sie an den Show-Beginn denkt – einen Auftakt, den die Zuschauer des Feuerwerk der Turnkunst in dieser Form noch nicht erlebt haben. „Es ist ein ausgesprochen schneller Einstieg, man ist bereits nach kurzer Zeit vollständig in die Show einbezogen. Das eigentliche Opening erfolgt erst, wenn die ersten Körper schon gesprochen haben“, verrät die Regisseurin.

Und genau darum geht es bei „Body Talk“: um Bewegung, um den körperlichen Ausdruck von Gefühlen, um „sprechende Körper“ – Mimik, Gestik, Kraft und Energie. „Mein Wort beutet dir nur Schall und Rauch, doch meinen Körper wirst Du reden sehen“, lautet denn auch eine Textzeile des Titelsongs. Das gesprochene Wort ist beim diesjährigen Feuerwerk der Turnkunst jedoch eher zweitrangig. Stattdessen erzählt der Körper Geschichten,interpretiert sie und setzt Musik in Geschichten um.

Dies versuchen die Turner des National Danish Performance Teams im wahrsten Sinne des Wortes: Mit Noten auf den Trikots interpretieren sie den gespielten Song und turnen diesen von einem Dirigenten angeleitet auf der Tumblingbahn – rasant, ungewöhnlich und eigenwillig.

Nur einer spricht

Neu in diesem Jahr ist eine Figur, die geschaffen wurde, um eine Verbindung zwischen dem Publikum und dem Programm herzustellen. Jens Ohle ist gewissermaßen „Sonderbeauftragter für ‚Body Talk’“. „Allerdings ist er eher der ‚Talk’ als der ‚Body’“, sagt Heidi Aguilar und meint damit, dass Ohle die einzige Figur der Show ist, die sich verbal ausdrückt.

Doch das Feuerwerk wäre nicht das Feuerwerk, wenn nicht auch Darbietungen einen Platz im Programm fänden, die sich der gefühlvollen und ruhigen Seite der Körperlichkeit widmen. Tänzerische Übergänge der NTB-Showgruppe und die wortlose Performance der KGB-Clowns schaffen eine Verbindung aus Energie und Leichtigkeit. Überall herrscht Kommunikation, ob in den Musikstücken oder in der Show des Ensembles.

Für Tageblatt-Leser gibt es nur am Sonnabend und Montag (5. und 7. Dezember) 20 Prozent Ermäßigung im GTicket-Service, Jüdenstraße 13c, in Göttingen sowie über die Ticket-Hotline: 0511/9809798 und den Internet-Ticketservice (www.feuerwerkderturnkunst.de) bei Nennung des Rabatt-Codes (GT-Rabatt), bitte auf die genaue Schreibweise achten.

kal/ntb

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