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Bovender SV wird ungeschlagener Kreismeister

Hallenfußball Bovender SV wird ungeschlagener Kreismeister

Der Bovender SV ist Hallenfußball-Kreismeister. Im Endspiel des Turniers, das am Sonnabend und Sonntag in der Halle Geismar I ausgetragen wurde und an dem alle 14 Kreisligisten teilnahmen, setzte sich die Mannschaft von Trainer Djordje Curcic mit 2:0 gegen die SV Groß Ellershausen/Hetjershausen durch. Insgesamt knapp 300 Zuschauer sahen gutklassige Spiele, die äußert fair verliefen.

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Durchmarsch bis zum Finalsieg: Die Spieler des Bovender SV bejubeln mit Trainer Djordje Curcic und Abteilungsleiter Wolfgang Hungerland (h.v.r.) die Kreismeisterschaft.

Quelle: Rudolph

Göttingen. Nur noch Sekunden sind im dramatischen Finale zu spielen, als Groß Ellershausen mit einem Mann weniger auf dem Feld – Torwart Tim Lohrberg brummt wegen eines Wechselfehlers eine Zwei-Minuten-Strafe ab – die Riesenchance zum Ausgleich hat.

Doch Bovendens Keeper Ivan Kajic kann parieren, der Ball fällt vor die Füße eines Mitspielers, und der schiebt von der eigenen Strafraumgrenze aus das Leder ins verlassene gegnerische Tor: 2:0, Bovenden ist Kreismeister.

Es war ein verdienter Erfolg für den Kreisliga-Spitzenreiter, der alle seine insgesamt zwölf Spiele gewann. Spielerisch war Groß Ellershausen zwar das beste Team, aber Bovenden verfügte eindeutig über die technisch versiertesten Einzelspieler.

Die Vorrunde des Turniers wurde in zwei Gruppen mit je sieben Teams ausgetragen, von denen sich jeweils die ersten fünf für die Zwischenrunde qualifizierten. Die jeweils Erst- und Zweitplatzierten der beiden Zwischenrunden-Gruppen erreichten das Halbfinale.

In diesem schlugen Groß Ellershausen den SV DJK Desingerode und Bovenden die SG Bergdörfer jeweils mit 3:1 und zogen ins Endspiel ein. Auch das Spiel um Platz drei endete 3:1, und zwar zugunsten der Bergdörfer.

Obwohl es um 330 Euro Preisgeld und 100 Liter Bier – spendiert von Turniersponsor Krombacher – ging, verliefen die Spiele sehr fair. Insgesamt gab es lediglich vier Zwei-Minuten-Zeitstrafen. Von denen basierte nur eine auf einem Foulspiel: Schiri Michael Markov (Sparta) brummte sie einem Akteur von Rot-Weiß Harste auf. Zwei Zeitstrafen gingen auf Wechselfehler, eine auf ein Handspiel zurück.

Im Vorfeld hatten einige Trainer kritisiert, dass das Turnier eine Pflichtveranstaltung darstellte. Bei ein paar Teams fehlte dann auch das Gros der Leistungsträger, aber viele traten mit guter und einige sogar in Bestbesetzung an.  

Die Torschützen-Kanone holte sich Erol Saciri (Bovenden) mit acht Treffern, Tim Lohrberg wurde als bester Torhüter ausgezeichnet, die SG Lenglern als fairstes Team.

Keine Ehrung erhielt Florian Ringling. Verdient hätte sie der 20-Jährige jedoch, fanden etliche Beobachter. Zwar trugen viele Spieler auffälliges Schuhwerk, doch in punkto Coolness reichte keines an das rotfarbene, mit orangen Punkten verzierte des Bergdörfers heran.

Von Hauke Rudolph

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