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Brandes: „Spiel, auf das man sich freuen kann“

3. Handball-Liga Ost Brandes: „Spiel, auf das man sich freuen kann“

Am 15. Dezember 2010 sollte die Handball-Drittliga-Partie zwischen dem TV Jahn Duderstadt und dem ESV Lok Pirna eigentlich stattfinden. Doch katastrophale Wetterverhältnisse verhinderten damals die Anreise des Gastes. Die Vorfreude auf diesen hochinteressanten sportlichen Vergleich ist allerdings bei den Eichsfeldern ungebrochen, entsprechend erwartungsvoll sehen sie nun dem heutigen Freitag, 4. März, entgegen. Um 20 Uhr findet das Nachholspiel in der Duderstädter Schulturnhalle „Auf der Klappe“ statt.

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Immer in Bewegung; Thomas Brandes, Trainer des TV Jahn Duderstadt, ist 60 Minuten am Spielfeldrand aktiv.

Quelle: Pförtner

Für den Kontrahenten aus Sachsen hat diese Auseinandersetzung eine immens wichtige Bedeutung. Er darf sich als Drittplatzierter durchaus noch Chancen auf die Meisterschaft machen, um dann in der anschließenden Relegation zu versuchen, den Aufstieg unter Dach und Fach zu bringen.

„Es ist ein Spiel, auf das man sich freuen kann. Der Mannschaft macht es gegen solche Gegner immer viel Spaß zu spielen. Dazu kommt, wir spielen vor unserem Publikum, und der Freitag ist für uns ohnehin ein guter Tag“, erinnert sich der Duderstädter Coach gern an die bisherigen Auftritte seiner Crew. Er ist sich der Tatsache durchaus bewusst, dass die Jahner heute als Außenseiter in das Spiel gehen werden. „Pirna ist eine extrem starke Mannschaft. Die sind auf jeder Position doppelt besetzt“, hat Brandes großen Respekt vor dem ESV Lok.

Doch wie ein Kaninchen vor der Schlange wollen sich die Hausherren auf keinen Fall präsentieren. Denn wozu die Eichsfelder in der Lage sind, demonstrierten sie an den beiden zurückliegenden Wochenenden, als sie die beiden wichtigen Auswärtsspiel in Lehrte und in Kassel gewannen. „Der psychische Druck war im Vorfeld schon sehr hoch, aber sie haben ihm standgehalten und sich sehr gut verkauft“, ist Brandes zurecht stolz auf seine Mannschaft. Trotz der wichtigen gewonnenen Punkte sieht der Coach keinerlei Anlass, „die Zügel schleifen zu lassen.“ Ganz im Gegenteil: „Jeden weiteren Punkt, den wir jetzt sammeln, verschafft uns Luft nach hinten“, hofft der Hildesheimer, dass die noch zum Klassenverbleib nötigen Zähler möglichst schnell gesammelt werden.

Nicht dazu beitragen kann auf jeden Fall David Gelley (Bänderriss), der im Duderstädter Team schmerzlich vermisst wird. „Dadurch fehlen natürlich die Variationsmöglichkeiten auf Rückraum links“, erläutert Brandes. Doch im Laufe der Saison mussten die heutigen Gastgeber schon mehrere schwere Verletzungen in Kauf nehmen, zogen sich immer sehr ordentlich aus der Affäre. „Was die Mannschaft in dieser Beziehung geleistet hat, ist schon wirklich stark“, zollt der Sportliche Leiter seinen Jungs Lob.

Ganz langsam wieder an alte Leistungsstärke herangeführt werden soll Mark Tetzlaff nach seinem Mittelhandbruch. Am vergangenen Wochenende in Kassel erhielt er bereits einige längere Spielanteile. „Nach einer so schweren Verletzung kann man noch nicht erwarten, dass jemand 60 Minuten voll durchspielen kann“, nimmt der Trainer seinen Führungsspieler auch noch keineswegs 100-prozentig in die Pflicht.

Doch der Ehrgeiz ist natürlich bei allen Beteiligten vorhanden, dem Gegner das Leben so schwer wie möglich zu machen, sich als geschlossener Mannschaftsverband für den Erfolg zu zerreißen. Darauf konnten sich die Verantwortlichen in der Vergangenheit gerade in derart wichtigen Spielen immer verlassen. „Ich will gegen Pirna das bestmögliche herausholen“, lässt Brandes keinen Zweifel darüber aufkommen, wie wichtig ihm das Punktspiel ist. Eventuell ein schönes Zubrot wäre dann der Gewinn des Pokal-Wettbewerbs „Final Four“, der mit Jahn-Beteiligung am Sonntag ab 12 Uhr in der Halle „Auf der Klappe“ ausgetragen wird.

Außerdem spielen: Lehrter SV – HSG Gensungen, HSG Pohlheim – Anhalt Bernburg.

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