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Eröffnung der ersten Freiwilligen-Agentur im Sport in Göttingen

In Deutschland einmalig Eröffnung der ersten Freiwilligen-Agentur im Sport in Göttingen

Wenn das Projekt so gut läuft wie sein Start, haben die Initiatoren nichts zu befürchten: Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen ist am gestrigen Donnerstag am Göttinger Haus des Sports die bundesweit erste Freiwilligen-Agentur Sport (FWA Sport) eröffnet worden. Vor rund 150 Gästen wurde auch gleich der erste Freiwillige vorgestellt.

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Eröffnung: Andreas Gruber, Roman Müller, Reinhard Rawe, Bruno Kassenbrock, Gabriele Andretta, Ulrich Holefleisch, Wolfgang Meyer und André Pfitzner (v. l.) vor dem Haus des Sports.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Es ist Bruno Kassenbrock, der beim SC Hainberg zukünftig die Arbeit der Geschäftsführung unterstützt und das Management der ersten Herrenmannschaft  übernimmt.

Die Agentur wurde von Stadtsportbund (SSB) und Landessportbund (LSB) mit seiner Sportjugend entwickelt und versteht sich als Plattform für die Unterstützung des Ehrenamts und des bürgerlichen Engagements. Konkret werden Freiwillige aus- und fortgebildet und dann an Vereine vermittelt. Das Motto ist „Menschen finden und verbinden“.

Der SSB-Vorsitzende Andreas Gruber wies in seiner Ansprache auf die Notwendigkeit hin, das Ehrenamt im Sport zu unterstützen, und dankte André Pfitzner vom LSB für seine Projektarbeit. Die Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF)habe durch Umbauten das Sport-Gästehaus zu einer modernen Agentur gemacht.

Das Projekt wurde vor eineinhalb Jahren gestartet und soll Pilotprojekt für andere niedersächsische Sportbünde sein. Kooperationspartner ist die Hochschule HAWK, deren Studenten zum Freiwilligen-Pool gehören sollen, und auch die Uni Göttingen ist dabei. Von Vereinen sei bereits jetzt ein Bedarf von mehr als 300 Freiwilligen signalisiert worden, unterstrich Gruber. Ziel sei, im Jahr 2019 mindestens 2000 Freiwillige in der Kartei zu führen.

„Verlässliche Partner“

Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) unterstrich, ehrenamtliche Arbeit sei durch die Agentur zukünftig nicht mehr „ein dünner Faden von persönlichen Zufälligkeiten“, sondern es gebe „verlässliche Partner“. Der Sport habe bis jetzt am meisten vom ehrenamtlichen Engagement profitiert und spüre den Rückgang am ehesten.

„Ohne das Ehrenamt ist die Arbeit in den Vereinen nicht zu leisten.“ Gabriele Andretta (SPD), Vizepräsidentin des niedersächsischen Landtages, sprach von einer „wunderbaren Idee“. Jeder Freiwillige sei fortan deren Botschafter.

LSB-Direktor Reinhard Rawe stellte fest: Angesichts des Rückgangs ehrenamtlicher Tätigkeit bröckele der „Kitt“ der Vereine. 35 000 Euro Zuschuss vom LSB seien daher „gut und sinnvoll eingesetzt“. Unter großem Applaus verkündete er, dass der LSB für das Teilprojekt, eine integrative Maßnahme, zusätzliche 45 000 Euro gebe.

„Wir erwarten, von der Agentur bei der Suche nach Trainern und Betreuern unterstützt zu werden, und setzen auch bei der Ausbildung dieser Leute auf den SSB“, sagte Roman Müller, stellvertretender Vorsitzender des SC Hainberg. Er hoffe, „noch ganz viele Bruno Kassenbrocks begrüßen zu dürfen“.

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Der erste Eindruck täuschte: Im gut gefüllten Sporthaus des SC Hainberg auf den Zietenterrassen schien es so, als sei der Hauptausschuss des Stadtsportbundes Göttingen (SSB) gut besucht. Doch letztlich hatten nur 23 Klubs der 116 im SSB organisierten Vereine Delegierte entsandt. Hinzu kamen Vertreter von drei der 16 Fachverbänden sowie 15 Gäste. 

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