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Burgenteam handelt sich unnötige Niederlage ein

Handball-Verbandsliga Burgenteam handelt sich unnötige Niederlage ein

Lange Gesichter beim Handball-Verbandsligisten HSG Plesse-Hardenberg, der zu Hause dem in der Fremde bisher sieglosen TSV Wietzendorf mit 28:29 (13:13) unterlag. „Wenn man mal wieder mit einem Tor verliert, ist es ziemlich beschissen gelaufen“, ärgerte sich nicht nur Linksaußen Sebastian Flechtner maßlos über die sechste Niederlage, gleichermaßen die dritte mit nur einen Tor.

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Nimmt die Niederlage auch auf seine Kappe: Thomas Reimann (r.).

Quelle: Theodoro da Silva

Bovenden. Dabei lagen die Hausherren 7:4 (12.) und später 22:20 (48.) in Front, vergaben aber am Ende beim 27:27 (57.) die Chancen auf einen möglichen Sieg: „Dabei hatte man eigentlich nie wirklich das Gefühl, dass wir verlieren könnten, weil wir einfach besser waren“, konstatierte Trainer Jens Wilfer. Doch es reichte nicht, „weil wir in wichtigen Situationen zu oft die falschen Entscheidungen getroffen und auch zu oft dumme Gegentore kassiert haben“, meinte Flechtner, der nicht mit (Selbst-)Kritik sparte: „Wenn dann noch um die zehn hundertprozentige Chancen gegen Torwart, Latte oder Pfosten geworfen werden, gewinnt man in den seltensten Fällen.“

Zu allem Überfluss musste noch Sebastian Herrig nach der dritten Zeitstrafe (50.) vorzeitig das Feld verlassen. „Dann haben wir auch in der Schlussphase in der Abwehr vor allem gegen den Linkshänder und achtfachen Torschützen Worthmann nicht mehr ganz so konsequent verteidigt“, sah Trainer Wilfer noch ein weiteres Manko: „Optisch waren wir zwar die bessere Mannschaft, aber dafür gibt es eben keine Punkte.

Wir haben das Spiel nicht in der Abwehr, sondern im Angriff verloren“, zog Wilfer eine nüchterne Bilanz: „Solche Spiele müssen wir nicht verlieren, ja wir dürfen diese von unserem Potential her nicht verlieren, scheitern aber dann an uns selbst.“

Am Ende nahm Rückraumspieler Thomas Reimann die Niederlage zum Teil auf seine Kappe: „Ich ärgere mich über meine Zwei-Minuten-Strafe wegen Meckerns 114 Sekunden vor Schluss, die letztlich wohl spielentscheidend war. Das darf mir nicht passieren. Die fällige Kiste dafür ist für die Mannschaft auch nur ein schwacher Trost.“ So hatte Wietzendorf in Überzahl die Punkte eingefahren.

HSG: Ahlborn, Beulke – Full (5), Glapka (5/3), Glotz (4), Flechtner, Reimann, Wengler (je 3), Beyer (2), P. Schindler (2/1). Herrig (1) Meyer, Hoffmann.

nd

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