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„Business-Club ist eine wichtige tragende Säule“

Tageblatt-Interview mit Alexander Schneehain „Business-Club ist eine wichtige tragende Säule“

Der Ausstieg des Namenssponsors MEG hinterlässt im Etat-Plan der Göttinger-Erstliga-Basketballer eine Lücke. Es fehlt noch immer eine sechsstellige Summe. Maßgeblichen Anteil daran, diese Lücke ein wenig zu schließen, hatte der Business-Club. Mark Bambey sprach mit Alexander Schneehain, dem Sprecher des Business-Clubs, über das Erfolgsmodell sowie Chancen und Grenzen.

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Die Göttinger Basketballer eilen derzeit von Erfolg zu Erfolg. Wie groß ist der Anteil des Business-Clubs?
Schneehain: Das Schöne am Göttinger Modell ist, dass wir nicht von einem Großsponsor abhängig sind. Neben den Hauptsponsoren bildet der Business-Club eine wichtige tragende Säule. Mit mehr als 100 Einzelsponsoren steuern wir mehr als 20 Prozent des Gesamt-Etats bei. Schön ist, dass die Mitgliederzahl nach dem Aufruf im vergangenen Sommer noch einmal deutlich gestiegen ist.

Was machen Sie besser, als Ihr Vorgänger Michael Hamel?
Unsere Aufgaben waren verschiedene (lächelt): Michael Hamels Aufgabe war, den Business-Club auf- und auszubauen. Meine Funktion sehe ich im Halten dieser hohen Mitgliederzahl und die Intensivierung der Kommunikation der einzelnen, sich im Business-Club engagierenden Unternehmen. Verschiedene Aufgaben sollten nicht miteinander verglichen werden.

Gibt es eine Obergrenze?
Obwohl die Kapazität der VIP-Lounge in der Lokhalle ausgebaut wurde, ist sie begrenzt. Es sind nur noch wenige Plätze frei.

Können Sie dies genauer beziffern?
Die genaue Anzahl kann ich Ihnen nicht nennen, da auch derzeit Verhandlungen geführt werden. In diesem Moment könnte zum Beispiel ein neuer Sponsor unterschreiben. Es sind aber weniger als fünf freie Plätze.

Warum sollten sich heimische Unternehmen engagieren, und was für Chancen bieten sich den Firmen?
Da wir mit unserer Kanzlei „Vockenberg Schneehain Melz, Rechtsanwälte“ selbst Mitglieder des Business-Clubs sind, kann ich das gut erklären. Wir verdienen unser Geld zu einem erheblichen Teil in der Region. Wir sehen es aufgrund der Corporate Social Responsibility (freiwillige unternehmerische Gesellschaftsverantwortung, Anm. d. Red.) als unsere Verpflichtung an, der Region etwas zurückzugeben. Wir unterstützen auch kleine Vereine und kulturelle Veranstaltungen. Unser Fokus liegt aber auf dem Aushängeschild der Region.

Aber die Unternehmen erhoffen sich doch auch einen Vorteil. Wie ist die Wertschöpfung für die Unternehmen im Business-Club?
Ja, mit Sportsponsoring verfolgt man nicht nur soziale Interessen, sondern auch eigene wirtschaftliche. Der Business-Club ist die hochwertige Plattform, um in einer sportlich emotionalen und ansprechenden Atmosphäre mit anderen Unternehmen in Kontakt zu kommen. Das gelingt eben ein wenig leichter, wenn man sich gemeinsam über etwas freut oder auch ärgert. Man hat eine Gemeinsamkeit. Auch wenn ich den Begriff Netzwerk für überstrapaziert halte, so ist der VIP-Bereich in der Lokhalle eine Netzwerk-Plattform zum Anfassen. Dass hier geschäftliche Aktivitäten entstehen, ist keinesfalls primäres Ziel, aber ein sehr angenehmer Nebeneffekt.

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