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Christian Wedemeyer: „Sind maßlos enttäuscht“

TV Jahn Duderstadt Christian Wedemeyer: „Sind maßlos enttäuscht“

Thomas Brandes, Trainer des Handball-Drittligisten TV Jahn Duderstadt, war keineswegs überrascht, als der scheidende Geschäftsführer Rüdiger Anhuef ihm, seinem Co-Trainer Carsten Lembke und der Mannschaft mitteilte, keinen Nachfolger gefunden zu haben. In diesem Zusammenhang gab Anhuef die Verantwortung an den TV Jahn Duderstadt zurück, der Inhaber der Spiellizenz ist.

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Angeschlagen, aber kampfeslustig: Die Drittliga-Handballer des TV Jahn Duderstadt, hier Matthias Heim, wollen sportlich ihre Klasse unter Beweis stellen.

Quelle: Pförtner

„Es ist das eingetreten, womit ich schon seit sechs Wochen gerechnet habe. Und es sind wieder sechs Wochen ins Land gegangen, in denen nichts passiert ist. Ich weiß nicht, was man damit bezwecken will“, ist Brandes alles andere als erbaut davon, auch weiterhin nicht zu wissen, wohin der Weg sportlich führt.

Für Mark Tetzlaff, einen der schon „Altgedienten“ beim TV Jahn, ist eines ganz klar. „Wir sind in der Pflicht gegenüber unseren Fans und wollen auch als Mannschaft die sportliche Qualifikation schaffen“, meinte der Rückraumspieler, der nach seinem Mittelhandbruch immer besser in Tritt kommt. „Es geht langsam aufwärts“, freut sich Kapitän Mark Tetzlaff über die Fortschritte.

Er würde auch weiterhin gern für den TV Jahn spielen, signalisiert der in Göttingen lebende Rückraumspieler. Für den morgigen Sonnabend hat er sich mit seinem Team gegen Pohlheim (18 Uhr, Halle „Auf der Klappe“) einiges vorgenommen. „Wir wollen alles zeigen, und zu Hause muss man einfach punkten“, vertritt Tetzlaff die Auffassung.

Eine ganz klare Meinung zu den Vorkommnissen hat Jahn-Torhüter Christian Wedemeyer. „Ich glaube, ich kann für die gesamte Mannschaft sprechen. Wir sind maßlos enttäuscht vom Umfeld, von der ganzen Situation“, fühlt sich der Leistungsträger von den Verantwortlichen schon ein wenig im Stich gelassen. „Wenn man bedenkt, dass wir uns mit unserem kleinen Kader durchkämpfen, dabei auch schwere Verletzungen wegstecken mussten, dann ist dies hier schon alles ernüchternd. Man kriegt einfach keine Rückmeldung, wie es weitergehen soll“, bemängelt Wedemeyer.

Dass sich das Team eventuell jetzt hängenlässt, nicht mehr die volle Leistung abruft, daran verschwendet der Keeper überhaupt keinen Gedanken. Es steht für ihn völig außer Frage, dass man jedes Spiel gewinnen will. Zumal wir nach den Niederlagen vom vergangenen Wochenende, die schon bitter waren, einiges gutzumachen haben“, nimmt Wedemeyer sich und seine Teamkollegen in die Pflicht.

Für diese 60 Minuten blendet der 31-Jährige die Gedanken an die Geschehnisse der vergangenen Wochen vollständig aus. Wobei sie natürlich zwangsläufig wiederkehren, Wedemeyer schon sehr beschäftigen. „Ich hoffe weiter darauf, dass noch jemand auftaucht und das Ruder herumreißt. Wobei ich angesichts der Rückmeldungen, die uns Rüdiger Anheuf mitgeteilt hat, nicht so optimistisch bin.“ Ein weiteres Engagement beim TV Jahn wäre für den Torhüter durchaus vorstellbar. Am liebsten natürlich in der 3. Liga, wobei auch die Oberliga für ihn denkbar wäre. „Der zeitliche Aufwand und die Spielklasse müssen schon in einem vernünftigen Verhältnis stehen“, will er sich verständlicherweise noch nicht festlegen.

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Von Redakteur Vicki Schwarze

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