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Regional Curcic bringt Constein zu Fall und holt Weise
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20:09 17.12.2009
Nicht mehr Assistent von Djordje Curcic: Christian Constein (l.), hier noch als SVG-Kapitän im Spiel gegen Lengede. Quelle: Theodoro da Silva
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Zudem soll der 24 Spieler starke Kader auf 16 Akteure reduziert werden. In einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung wird andererseits darauf hingewiesen, dass die Maßnahmen mit der Wirtschaftskrise zu tun haben.

Außerdem wird Christian Constein auf Wunsch von Trainer Djordje Curcic auf dem Posten des Assistenten durch Matthias Weise ersetzt. Weise bleibt aber Trainer der zweiten Mannschaft und der A-Junioren. Das neue Trainergespann soll bis Montag dem Vorstand mitteilen, welche Spieler die Freigabe erhalten. Keine Rolle mehr spielt Krzysztof Podolczak. Erst vor Wochenfrist war mit dem 23-Jährigen eine Zusammenarbeit bis zur Winterpause vereinbart worden. Vor dem letzten Pflichtspiel dieses Jahres am kommenden Sonntag um 13.30 Uhr in Heeslingen hat sich der Spieler nach Tageblatt-Informationen jedoch abgemeldet, um in seine polnische Heimat zu reisen.

Im Hinblick auf die Kürzung der Aufwandsentschädigung hieß es in der gestrigen Mitteilung, der geschäftsführende Vorstand habe sich zu diesem Schritt „unter Berücksichtigung der sportlichen Situation und den damit verbundenen unbefriedigenden Zuschauerzahlen sowie der allgemeinen Finanz- und Wirtschaftskrise“ entschlossen. Demgegenüber betonte Gulz auf Tageblatt-Nachfrage, man sei finanziell zwar nicht auf Rosen gebettet, aber auch „nicht am Boden“. Vielmehr vermisse er bei den Spielern Einsatzbereitschaft, die Maßnahme ist auch als Sanktion zu verstehen. „Mir gefällt die momentan gezeigte Leistung nicht, und wenn die Leistung nicht gezeigt wird, muss man an die Bezüge und den Kader gehen.“ Die Entscheidungen seien in enger Abstimmung mit Trainer Curcic getroffen worden, der bestätigt habe, dass bei einigen Spielern die Leistung nicht stimmt.

„Ich hoffe, dass das Signal ankommt. Wir müssen jetzt die Spreu vom Weizen trennen“, unterstrich Gulz, der auf die Mannschaft alles andere als gut zu sprechen ist. „Wenn ein Trainerwechsel kommt, erwarte ich, dass sich jeder Spieler zumindest für den Verein den Arsch aufreißt.“ Nun erhalten diejenigen Spieler, die bis Montag von Curcic und Weise ausgesucht werden, die Freigabe. Gulz: „Wenn die Spieler sich verändern wollen: Wir werden Reisende nicht aufhalten.“ In welcher Höhe die Aufwandsentschädigungen reduziert werden, werde in den nächsten Wochen entschieden. Die Dezember-Gehälter würden noch in voller Höhe ausgezahlt, im Übrigen sei man mit den Spielergehältern „auf dem Laufenden“, heißt es in der Mitteilung.

Hinsichtlich der Entscheidung gegen Constein habe Curcic von vornherein freie Hand gehabt, unterstrich Gulz. Das Motto für die Spieler sei zukünftig: „Entweder du ziehst mit, oder du kannst gehen.“ Die Akteure hätten „mehr als die Freundschaft mit ihm“ verspielt. Die Mannschaft habe auf die Nachricht von der gekürzten Aufwandsentschädigung reagiert, „wie ich es erwartet habe. Dass ich kein Freund der Truppe bin, ist klar.“

Sollten statt 16 Spieler 17 bis 18 Akteure übrig bleiben, könne er damit leben, bekräftigte Gulz. Denkbar sei auch, dass Curcic mehr Spieler als gefordert aussortiert und es dafür Verstärkungen in der Winterpause gibt. Zwei, die bereits aufgehört haben, sind laut Thorsten Tunkel, Teammanager und Fußball-Abteilungsleiter, Manuel Keller und Philip Garbotz. Tunkel werde „so, wie es aussieht“ seine Positionen behalten, bekräftigte der Vorsitzende, mit dem selbst „zu 110 Prozent zu rechnen“ sei.

Eduard Warda

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