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Damenbasketball: BG 74 verdrängt Theresianum vom dritten Platz

Bundesliga Damenbasketball: BG 74 verdrängt Theresianum vom dritten Platz

Die stehenden Ovationen des Publikums hatten sich die Damen der BG 74 redlich verdient. Im mitreißenden Spitzenspiel der 2. Basketball-Bundesliga Nord erlebten die rund 400 Zuschauer in der FKG-Halle mit, wie das Team von Trainerin Jennifer Kerns den punktgleichen ASC Theresianum Mainz, dem es im Hinspiel noch klar mit 59:77 unterlegen war, über weite Strecken an die Wand spielte.

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Starke Vorstellung: BG-Centerin Melina Mueller (r.) gegen Maria Neufurth (l.) und Gabriela Jandova.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Nach zwischenzeitlicher 22-Punkte-Führung setzten sich die Veilchen mit 74:65 (58:38, 38:26, 20:18) durch und verdrängten die Gäste vom dritten Platz.

Basis für den nie gefährdeten Sieg war die kompakte, aggressive Zonenverteidigung der Hausherrinnen, in der alle Spielerinnen ihren Job glänzend erledigten. Mehr als dreiviertel der Spielzeit bissen sich die Mainzerinnen an der BG-Abwehr die Zähne aus, schafften es kaum einmal, in die gegnerische Zone einzudringen. Die gefährlichste Mainzer Spielerin, die 39-jährige Centerin Gabriela Jandova, konnte ihre Qualitäten in den ersten drei Vierteln nur dann entfalten, wenn Klaudia Grudzien auf der Bank saß.

„Wir haben 30 Minuten gebraucht, um den Kampf anzunehmen – und da war es zu spät“, kritisierte ASC-Coach Alexander Schoch. In der Offensive sah er beide Mannschaften relativ schwach – bis auf zwei Ausnahmen: „Peterson und Grudzien haben das Göttinger Spiel allein gemacht, und uns fehlten drei Spielerinnen aus der Startformation, die hätten dagegen halten können.“

Direkten Vergleich verschenkt

Außer Acht ließ der Mainzer Trainer dabei, dass auch andere Veilchen offensive Akzente setzten. In erster Linie Melina Müller, die 15 Punkte zum Sieg beisteuerte und sieben Rebounds holte und ihre wohl beste Saisonleistung zeigte. „Ich glaube, ich habe mich im Laufe der Saison weiter entwickelt. Das spezielle Centertraining, das uns Jen verordnet hat, hat sich ausgezahlt“, sagte Müller.

Kerns attestierte ihrer Mannschaft „ein richtig gutes Spiel über 33 Minuten. Ein bisschen enttäuscht bin ich, dass wir in den letzten sieben Minuten nachgelassen und damit den direkten Vergleich verschenkt haben. Das liegt nicht an fehlender Kondition, sondern ist vor allem eine Kopfsache.

Daran werden wir noch arbeiten“, kündigte die Trainerin an. In der 30. Minute hatte Alexandra Daub auf 57:38 für die BG erhöht und damit die 18-Punkte-Hypothek aus dem Hinspiel wettgemacht.

Beim 60:38 durch Grudzien (31.) schienen die Veilchen den Direktvergleich in der Tasche zu haben, doch dann drehte Jandova, der die Unparteiischen viele Freiheiten gewährten und die von der BG-Abwehr nicht mehr konsequent ausgebremst wurde, mächtig auf. Mit acht Punkten in den letzten sechs Minuten reduzierte sie den Rückstand zwischenzeitlich auf acht Punkte.

BG: Daub (6), Aha (6), Hirmke (2), Jörgensen, vom Hofe (1), Müller (15), Peterson (22), Grudzien (20/11 rebounds), Lücken, Smith (2).

Beste Mainz: Jandova (21), Neufurth (11), Delp (10), Koch (9).

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1803 Zuschauer

Die BG Göttingen hat bewiesen, dass sie schon stark genug ist, ein Match mit Playoff-Charakter zu gewinnen. In einer packenden Abwehrschlacht setzten sich die Veilchen am Sonnabend verdient mit 73:64 (55:46, 30:35, 17:15) gegen Erdgas Ehingen/Urspringschule durch.

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