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Regional Damenbasketball: BG Göttingen verliert gegen ASV Moabit Berlin
Sportbuzzer Sportmix Regional Damenbasketball: BG Göttingen verliert gegen ASV Moabit Berlin
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00:17 17.04.2013
Das wars: Johanna Hirmke und die BG 74 sind im Playoff-Halbfinale gegen den ASV Moabit Berlin in zwei Spielen ausgeschieden. Quelle: Theodoro da Silva
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Göttingen

Eine Woche nach der 52:70-Niederlage beim ASV Moabit Berlin verloren die Damen der BG 74 auch ihre zweite Partie gegen den Favoriten aus der Bundeshauptstadt. Das knappe 53:60 (40:36, 30:24, 17:11) bedeutete das Halbfinal-Aus in den Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga Nord. Sieger Moabit wird gegen den Gewinner des Duells Bender Baskets Grünberg gegen Chemcats Chemnitz um den Bundesliga-Aufstieg spielen.

Was sich am Sonnabendnachmittag in der FKG-Halle abspielte, war weniger ein Spiel als eine Schlacht. Beide Teams kämpften mit vollem Einsatz, mehrmals lagen bis zu fünf Spielerinnen am Boden und rangen um den Ball. Unter dem Korb wurde um jeden Rebound erbittert gekämpft, wobei die Göttingerinnen ihre im Durchschnitt geringere Körpergröße durch unbändigen Einsatz mehr als wettmachten (Rebound-Verhältnis: 42:39).

Was im Endeffekt den Ausschlag für die Berlinerinnen gab, war ihre bessere Drei-Punkt-Quote. Gerade zwei von 16 Versuchen trafen die Gastgeberinnen, sieben von 17 dagegen die Gäste. Der ASV war auch ausgeglichener besetzt. Von acht eingesetzten Spielerinnen trafen sieben, bei Göttingen waren es nur sechs der elf Akteurinnen, wobei die beiden Amerikanerinnen Jenele Peterson mit 23 und Danielle Smith mit 16 Punkten die beiden überragenden Scorerinnen waren.

Zufriedene Trainerin

Fast das ganze Spiel über lag die BG in Front. In den Schlussminuten wechselte die Führung dann mehrmals, bevor die Göttingerinnen am Ende bei gegnerischem Ballbesitz foulen mussten, wodurch die Hauptstädterinnen Freiwürfe bekamen, die sie allesamt cool verwandelten.

In der Schlussphase schrien sich die Zuschauer – einschließlich der gesperrten Klaudia Grudzien, die vor und während des Spiels bei der Mannschaft war – die Kehle aus dem Leib. Trommler Nils Harbig haute wie irrsinnig auf seine Steinbach-Pauke ein – allein, es nützte nichts. Berlin wankte, aber es fiel nicht, und schließlich musste sich der Außenseiter nach großartigem Kampf geschlagen geben.

„Ich würde auch nächste Saison gerne hier arbeiten“, sagte eine trotz der Niederlage zufriedene Trainerin Jennifer Kerns, „dieses junge Team aufzubauen, ist so, wie Kuchen backen: es dauert seine Zeit, aber es wird richtig gut.“

BG: Peterson (23 Punkte), Smith (16), Lücken (6), Müller (4), Aha (2), Hirmke (2), Jörgensen, Thüring, vom Hofe, Daub, Wenke.

Von Hauke Rudolph

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