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Damenbasketball: BG74 gewinnt 79:71 gegen TG Neuss

2. Bundesliga Damenbasketball: BG74 gewinnt 79:71 gegen TG Neuss

Dank einer starken Leistung ihrer Centerinnen Melina Müller und Danielle Smith dürfen die Damen der BG 74 weiter auf den Playoffeinzug hoffen. Im finalen Heimspiel in der 2. Basketball-Bundesliga Nord besiegten die Göttingerinnen die TG Neuss vor fast 300 Zuschauern mit 79:71 (65:49, 45:35, 20:22).

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Topscorerin mit 17 Punkten: BG-Centerin Danielle Smith (r.) im Duell mit Julia Kleen von der TG Neuss.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Der erhoffte Ausrutscher der Konkurrenz aus Grünberg und Mainz blieb jedoch aus.

28 Sekunden vor Spielende musste das Publikum allerdings noch einmal kräftig durchatmen. Angetrieben von der bis dahin enttäuschenden Shacondra James (17 Punkte) verkürzten die Gäste auf 69:73. Jana Lücken bewies in Folge aber Nervenstärke und verwandelte zwei Freiwürfe sicher zur vorentscheidenden 75:69-Führung.

Dabei schien die mit offenem Visier geführte Begegnung beim Stand von 67:55 in der 33. Minute bereits zu Gunsten der BG entschieden. Recht souverän kontrollierte die Mannschaft von Trainerin Jennifer Kerns die zuletzt aufstrebende TG. Allen voran Müller trug die Veilchen Ladies auf ihren Schultern.

BG äußerst potent

Neben ihren 14 Punkten steuerte die kräftige Pivotin sechs Rebounds und ebenso viele Assists bei und avancierte zur effektivsten Akteurin. Sie war es auch, die die Gastgeberinnen mit ihrem intelligenten Spiel durch die einzig gefährliche Schwächephase leitete: Nach einem Acht-Punkte-Vorsprung (18:10)  unterliefen dem Tabellenfünften unnötige Ballverluste.

Neuss setzte sich auf 24:20 ab, ehe ein 13:0-Lauf der Kerns-Fünf wieder für klare Fronten sorgte.

Da die BG äußerst potent von der Drei-Punkt-Linie agierte (sechs Treffer), pendelte sich der Vorsprung im konstant zweistelligen Bereich ein. Zwar offenbarte die Mann-Verteidigung der Veilchen ab und an einige Löcher, doch Neuss agierte defensiv keineswegs besser. Vor allem unmittelbar am Korb war der Sechste der individuellen Klasse der Göttingerinnen nicht gewachsen.

Neuss traf wenig

Sowohl Müller als auch ihre – trotz zweitägiger Erkrankung – gut aufgelegte Frontcourt-Partnerin Smith trafen hochprozentig. „Wir haben bewusst immer wieder auf die beiden gespielt, das hat heute den Unterschied ausgemacht“, resümierte Kerns. Ebenso lobte sie die gute Reboundarbeit. Neuss traf wenig, bekam aber kaum zweite Chancen.

Wenngleich die US-amerikanische Trainerin von einem guten Auftritt ihrer Mannschaft sprach, haderte sie ein wenig mit der Leistung im Schlussviertel. Neun Ballverluste ermöglichten dem offensiv strauchelnden Gast erst ein Comeback. „Das darf uns nächste Woche in Hannover nicht passieren, wenn wir das wichtigste Spiel der Saison gewinnen wollen“, so Kerns.

BG: Daub (2 Punkte), Thüring, Aha (6), Hirmke (8), Jörgensen, vom Hofe (6), Müller (14), Peterson (17), Wenke (3), Lücken (6), Smith (17).

Von Rupert Fabig

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Für die Damen der BG 74 steht nicht nur Spiel zwei nach der Dopingsperre gegen Klaudia Grudzien an, sondern auch das finale Heimspiel der regulären Saison. Am Sonntag um 16 Uhr muss der Tabellenfünfte der 2. Basketball-Bundesliga Nord in der FKG-Halle gegen die TG Neuss gewinnen, um die theoretischen Chancen auf das Erreichen von Platz vier und den Einzug in die Playoffs zu wahren.

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