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Regional BG Youngsters treten gegen FC Bayern München an
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13:22 23.05.2018
Gehen motiviert ins Final4-Halbfinale: die BG Göttingen Youngsters Quelle: r
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Göttingen

Das U-16-Team aus Niedersachsen ist der einzige norddeutsche Vertreter in diesem erlesenen Vierer-Club, dem mit Alba Berlin, dem FC Bayern München und Porsche BBA Ludwigsburg drei weitere Nachwuchsteams von BBL-Vertretern angehören. Bislang sind die BG-Youngsters unter dem Radar geflogen und nur die wenigsten Experten hatten das Team wohl als einen der Final4-Teilnehmer auf dem Zettel. Nun werden sie genauer hinschauen, wenn Headcoach Jan Sauerbrey und seine Jungs am Sonnabend gegen die Bayern auflaufen.

Deutliche 2:0-Serien in den Playoffs

Als Vierter ihrer Hauptrunde legten die Göttinger in den anschließenden Playoffs eine beeindruckende Serie hin: In der ersten Runde bezwangen sie die Eisbären Bremerhaven mit 2:0, ebenso deutlich setzten sich die Veilchen im Achtel- und Viertelfinale gegen die wesentlich höher gehandelten Sharks aus Hamburg und den TuS Lichterfelde durch. Neben Lennart Schultz (im Schnitt 24 Punkte, 9,1 Rebounds und 2,9 Assists) sind vor allem Power Forward Tim Hackel (15,2 Punkte, 6,2 Rebounds) und Point Guard Hendrik Hadenfeldt (11,5 Punkte, 3,3 Rebounds, 3,9 Assists) die wichtigsten Säulen im Team der Veilchen.

Dritte Final4-Teilnahme der Bayern

Ähnlich wie die BG Göttingen war auch der JBBL-Nachwuchs der Bayern nicht unbedingt im Final4-Turnier erwartet worden. Als Hauptrunden-Dritter besiegten sie in der ersten Playoff-Runde den ASC Theresianum Mainz glatt mit 2:0, ebenso wie im Achtelfinale den MTV Kronberg. Zwei interessante Duelle lieferten sich die Münchener im Viertelfinale mit den Spielern von ratiopharm Ulm, denen sie in der Hauptrunde noch den Vortritt lassen mussten. Für die JBBL-Mannschaft des FC Bayern München ist es nach 2012 und 2014 das dritte Mal, dass sie an der TOP4-Endrunde um die Deutsche U16-Meisterschaft teilnehmen. Der Titel war dem Klub bislang noch nicht vergönnt. Auf jeden Fall kann Trainer Florian Wedell auf einen homogenen und ausgeglichenen Kader bauen.

BG-Trainer Sauerbrey freut sich auf einen Gegner, „gegen den wir noch nicht gespielt haben“. Topfavorit Alba Berlin, das im zweiten Halbfinale am Sonnabend (15 Uhr) auf Ludwigsburg trifft, war im Saisonverlauf immerhin schon dreimal Kontrahent der Veilchen. „Bayern ist ein toller Name und gleichzeitig wieder ein höheres Level als wir es bislang kennengelernt haben. Aber so soll es ja auch sein, das Niveau soll sich steigern.“ Die Vorbereitung sei bislang gut gelaufen, in der vergangenen Woche hatten einige Spieler mit einer Erkältung zu kämpfen, das sei aber überstanden. „Alle sind fit, alle sind hoch motiviert und voll fokussiert. Es macht unheimlich viel Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten“, sagt Sauerbrey.

Teamgeist ist am wichtigsten

Für ihn ist ausschlaggebend, dass die Jungs akzeptieren, dass sie nur eine Chance haben, wenn sie geschlossen als Team auftreten. „Natürlich brauchen wir die Treffsicherheit von Lennart Schultz, die Physis von Tim Hackel und den Antrieb von Hendrik Hadenfeldt, aber letztlich müssen wir als Team ein höheres Level erreichen als die Bayern. Für die Göttinger ist das Final4-Turnier der letzte gemeinsame Wettbewerb, danach geht die Mannschaft, die fast ausnahmslos aus Spielern des Jahrgangs 2002 besteht, auseinander. Einige Spieler gehen für ein Jahr in die USA, andere wechseln ins NBBL-Team.

Von Kathrin Lienig

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