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Regional Das macht den Erfolg der SG Rhume aus
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07:00 04.12.2018
Tischtennis: SG Rhume - Sven Peters Quelle: Niklas Richter
Eichsfeld

In der Tischtennis-Landesliga hat sich die SG Rhume mit zwei Heimsiegen auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben, dem Relegationsplatz zur Verbandsliga. Am Sonnabend gelang dem Rhume-Sextett ein 9:6-Erfolg über die Tischtennis Freunde Wolfsburg. Der Aufsteiger ESV Goslar wurde am Sonntag mit 9:5 besiegt.

Aber was macht den Erfolg des untereichsfeldischen Tischtennis-Aushängeschildes aus? Die Mannschaft ist der Star, hört man aus den Antworten der Spieler heraus. Die Altersstruktur macht es. Stefan Schusterbauer ist mit 37 Jahren der Oldie im Team, der derzeit verletzte Mannschaftskapitän Manuel Bieschke (32), die beiden 28-jährigen Tim Kujoth und Florian Kopp und die beiden Jungspunde Pascal Bigalke (24) und Sven Peters (23) gehen nach Auswärtsspielen auch gern mal gemeinsam Essen.

Gemeinsames Feiern nach den Heimspielen

Nach den Heimspielen wird in der Rhumspringer Sporthalle mit den Fans und Funktionären bei Kaltgetränken noch lange zusammen gefeiert und gefachsimpelt. Die Unterstützung durch die Ersatzspieler aus der zweiten Mannschaft, gerade in dieser Saison, klappt perfekt. Einfach eine fröhliche Truppe, unterstützt vom begeisterungsfähigen Publikum.

Sven Peters Quelle: Niklas Richter

So fühlt sich der in der dritten Saison an Position eins spielende, mit bester Technik ausgestattete Herzberger Allroundspieler Peters pudelwohl im Team. „Es macht Spaß hier zu spielen, und die Geselligkeit nach dem Spiel ist einfach gut. Die Landesliga reicht mir zurzeit. In der Verbandsliga müsste mehr trainiert werden, was durch mein Studium in Hannover nicht möglich ist“, spricht Peters auf das Pendeln zwischen Hannover, Herzberg und Rhumspringe an.

Bigalke spielt auch Fußball

Bigalke ist das Energiebündel im Sextett. Neben Tischtennis spielt er noch Fußball in der Kreisliga beim Tabellenzweiten SV Rotenberg. Nach Absprache vor der Saison spielt er jetzt im oberen Paarkreuz. „Dreimal die Woche Training, am Wochenende zwei Spiele – Fußball und Tischtennis habe ich terminmäßig gut im Griff. Das obere Paarkreuz ist für mich natürlich eine Herausforderung, aber es macht Spaß“, sagt Bigalke, der für sein dynamisches Angriffsspiel bekannt ist.

Pascal Bigalke Quelle: Niklas Richter

Der an drei gesetzte Kujoth freut sich über die Erfolge seiner Mannschaft, trotz der Umstellung auf Plastikbälle vor der Saison. „Die Abwehrspieler haben es nicht leicht, diese neuen Bälle zu kontrollieren. Meine Umbesetzung ins mittlere Paarkreuz geht in Ordnung, da ich neben meinem Beruf eine Weiterbildung laufen habe. Da ist das Training nicht so intensiv“, sagt Kujoth, der mit seiner glänzenden Technik auch in der Mitte positiv punktet.

Spaß in einer jungen Mannschaft

Auch Schusterbauer, die Nummer vier an der Platte, musste sich auf die Plastikbälle umstellen. Allein der Spaß in der jungen Mannschaft treibt den Ältesten im Team an, weiterhin auf diesem Level zu spielen. Auf die Frage, wie man einen Satz mit 19:17 gewinnen kann, sagt er: „Einfach ruhig bleiben. Es ist ein Spiel auf Augenhöhe, mal gewinnt man, mal verliert man“.

Stefan Schusterbauer Quelle: Niklas Richter

Seine Euphorie in Bezug auf die Rückserie hält sich aber in Grenzen. „Es gibt mit Oker einen Ausreißer nach oben und zwei etwas abgeschlagene Mannschaften auf den Abstiegsplätzen. Dagegen ist der Abstiegs-Relegationsplatz punktemäßig nicht weit entfernt. Es liegt einfach alles noch zu eng zusammen“, warnt der Abwehrkünstler der SGR.

Neue Herausforderung Plastikbälle

Es ist die vierte und bisher beste Saison für Rhumes Nummer fünf Florian Kopp. Zwölf Siege und nur zwei Niederlagen stehen beim aus Obernfeld stammenden Angriffsspieler zu Buche. „Es ist wohl von allem etwas dabei. Die Plastikbälle kommen mir offensichtlich entgegen. Ich stehe besser an der Platte, bin reifer und routinierter geworden, und das Quäntchen Glück gehört auch dazu“, begründet Kopp, dem man ein besonderes Feingefühl im Handgelenk nicht absprechen kann.

Florian Kopp Quelle: Niklas Richter

Nur mit dem Ergebnis waren die Rhumer im Sonnabendspiel gegen die Tischtennis Freunde Wolfsburg zufrieden. Ohne die Nummer eins und zwei der Stammbesetzung traten die Gegner aus der VW-Stadt an. Die Spiele gegen die verletzte, aber mitgereiste Nummer vier wurden kampflos für Rhume gewertet. So standen bereits vor der Partie drei Punkte für die Rhumer fest.

Sand im Getriebe

Irgendwie lähmte dieser Umstand die SG-Akteure, die nun von einem sicheren Sieg ausgingen. Aber gleich alle fünf Fünfsatzspiele gingen in den Einzelbegegnungen verloren. So kamen die Wolfsburger von 8:3 nochmals bis auf 8:6 heran, bevor Ersatzmann Torsten Reinhardt den Deckel draufmachte. Punkte SG Rhume: Doppel: Peters/Reinhardt (1), Bigalke/Kopp (1), Kujoth/Schusterbauer (1). Einzel: Peters (1), Bigalke (1), Kujoth (1), Kopp (1), Reinhardt (2).

Thorsten Reinhardt (Ersatzspieler aus der 2. Mannschaft) Quelle: Niklas Richter

Weniger Aufregung gab es beim Rhumer Sonntagsmatch gegen den Tabellenvorletzten ESV Goslar zu vermelden. Zwar wehrten sich die Harzer leidenschaftlich, doch der Sieg der Eichsfelder war nie so richtig gefährdet. Bieschke wurde diesmal von Simon Sommer im Einzel und Rene Krause im Doppel vertreten. Punkte SG Rhume: Doppel: Bigalke/Kopp (1), Kujoth/Schusterbauer (1). Einzel: Peters (1), Bigalke (1), Kujoth (2), Schusterbauer (1), Kopp (2).

Von Berthold Kopp

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