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„Den Duderstädter Rückraum kennen wir“

3. Handball-Liga „Den Duderstädter Rückraum kennen wir“

„Der Sieg über Münden ist für uns Gold wert, aber richtig hilft er uns erst, wenn wir auch aus Duderstadt die Punkte holen.“ So lautet die Lageeinschätzung von Sven Liesegang, Trainer des Handball-Drittligisten SV Anhalt Bernburg, nach dem Überraschungserfolg seiner Sieben über Spitzenreiter TG Münden und vor deren Gastspiel beim TV Jahn Duderstadt.

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Vor hoher Hürde: Dennis Knudsen (links, im Zweikampf mit Springes Frank Habbe) und der TV Jahn Duderstadt empfangen am morgigen Sonnabend Münden-Bezwinger SV Anhalt Bernburg.

Quelle: Pförtner

Am morgigen Sonnabend um 18 Uhr stellt sich der Tabellensiebte von der Saale in der Halle „Auf der Klappe“ in Duderstadt beim an neunter Stelle rangierenden Eichsfeldteam vor.

Der neunte Rang in der Endabrechnung ist das erklärte Saisonziel beider Kontrahenten, bedeutet er doch die sportliche Qualifikation für die nächste Drittliga-Saison. „Das wird bis zum letzten Spieltag eng“, sagt der ehemalige Magdeburger Meister- und Nationalspieler Liesegang voraus. Und weil der Druck mit jeder Runde größer werde, sei es um zu wichtiger, in den kommenden Wochen gegen die übrigen Gegner aus dem Mittelfeld zu punkten.

Ein Zähler ist für Liesegang daher das Minimum, das er mit seiner Mannschaft im Eichsfeld erreichen will. Allerdings muss er dabei auf Abwehrchef Andreas Steinbrink verzichten, der aus beruflichen Gründen im Ausland weilt. Offen ist auch noch, ob der mit Doppelspielrecht ausgestattete Frank Seifert morgen in Bad Schwartau für Zweitliga-Schlusslicht HC Aschersleben antreten muss oder aber für den SV Anhalt in Duderstadt auflaufen darf.

Ohne Steinbrink mussten die Bernburger bereits beim Heimsieg über die TG Münden auskommen – zumindest 21 Minuten lang, sah der Deckungsspezialist doch in der 39. Minute wegen groben Foulspiels die Rote Karte. Die favorisierten Gäste aus der Drei-Flüsse-Stadt scheiterten in der entscheidenden Phase dann aber immer wieder am glänzenden Anhalt-Keeper Artur Gawlik.

Auch beim TV Jahn baut Liesegang auf seinen Klassetorwart und seine stabile Abwehr, die den Angriff des Eichsfeldteams in Schach halten soll: „Den Duderstädter Rückraum kennen wir.“ Bernburgs Coach weiß jedoch, dass auch die Hausherren über eine Deckung besonderer Güte verfügen, die mit 426 Gegentreffern bislang sogar ein Gegentor weniger zugelassen hat als seine Abwehrreihe – nur der Tabellenzweite DHfK Leipzig (422) besitzt eine noch sattelfestere Defensive. Liesegang: „Spiele werden im Angriff gewonnen, aber entschieden werden sie in der Abwehr.“

Außerdem spielen: HG Köthen – HC Einheit Halle (Freitag), TG Münden – Lehrter SV, HSG Gensungen – HSG Pohlheim, TV Gelnhausen – HSG Nieder-Roden, GSV Eintracht Baunatal – HSC Bad Neustadt (alle Sonnabend), DHfK Leipzig – SVH Kassel (Sonntag).

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