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Regional Deutscher Jugendmeister kommt zum TV Jahn Duderstadt
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13:01 04.04.2018
Der 41-jährige Markus Kopp (Nummer 13) steht auch in der kommenden Saison als Kreisläufer zur Verfügung. Quelle: Schneemann
Helmstedt

Nach 15 Siegen, einem Unentschieden und fünf Niederlagen liegt eine Helmstedter Vizemeisterschaft hinter dem führenden MTV Großenheidorn bei fünf ausstehenden Spielen und zwei Punkten hinter dem Tabellenzweiten HSG Schaumburg noch im Bereich des Möglichen. Im Hinspiel hatte der TV Jahn Duderstadt den Helmstedtern das Leben verdammt schwer gemacht und nur knapp mit 29:31 verloren. „Gegen einen absolut schlagbaren Gegner haben wir so viele unnötige Fehler gemacht, wie bisher noch nicht dieser Saison. Da war absolut was drin in Helmstedt. Wir haben es uns aber verbaut etwas mitzunehmen“, ärgerte sich damals Torwart Julian Zwengel über die unnötige Niederlage. Der Helmstedter Co-Trainer Tristan Staat atmete damals tief durch: „Wir haben den Sieg über die Zeit gebracht, gegen einen anderen Gegner wären unsere Nachlässigkeiten aber wohl bestraft worden.“

Das ist mittlerweile Schnee von gestern. Jetzt zeichnen sich so langsam die Zukunftswege ab. Während die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt mittelfristig den Aufstieg in die 3. Liga anpeilen, richten sich beim TV Jahn Duderstadt die Blicke schon eher auf einen Neuanfang in der Verbandsliga.

Erfolgreiche Trainerkonstellation bei Helmstedt-Büddenstedt

Die HF Helmstedt-Büddenstedt haben bereits die bislang so erfolgreiche Konstellation mit Markus Kopp als spielendem Coach und Tristan Staat in der Rolle des Co-Trainers über den Sommer 2018 hinaus schriftlich fixiert. „Ich will schon noch ein bisschen weiterspielen“, sagt der 41-jährige Kopp. „Ich denke, dass ich auf Oberliga-Niveau noch mitmischen kann und halte meine Knochen gerne noch ein bisschen hin, wenn die Jungs mich auf dem Feld brauchen“, betont der Kreisläufer, der auch die Zukunftsmusik gerne hört: Der jetzige Kader soll für die Saison 2018/2019 zusammengehalten werden: „Wir haben eine top Mischung zusammen mit einigen erfahrenen und vielen jungen Leuten. Eine Konstellation, wie wir sie noch nie hatten“, betont Gunnar Mollenhauer, der sportliche Leiter. „Die Mannschaft ist jung und hungrig.“ Schon im Januar war am Rande des 32:30-Sieges gegen die HG Rosdorf-Grone zu vernehmen, dass man sich in der kommenden Saison wohl mit der 3. Liga beschäftigen müsse.

Und das auch mit dem 1,97 Meter großen Tim Wiebe, den die Helmstedter zu Saisonbeginn von den Youngsters des Erstligisten SC Magdeburg loseisten. Der 21-jährige Wiebe hat eine bewegte sportliche Vergangenheit. Der Magdeburger war parallel zu seiner Laufbahn als Handballer bereits deutscher Speerwurf-Meister der A-Jugend. Mittlerweile führt er mit 110 Treffern die interne Torschützenliste der HF Helmstedt-Büddenstedt an, gefolgt vom BWL-Student Marius Herda (86), der bereits 2015 aus der Magdeburger Talentschmiede kam. Dort bedienen sich die Helmstedter besonders gerne. Mit Tim Bolecke verpflichteten sie im Januar einen Linksaußen, der der Mannschaft bereits im Heimspiel gegen Schlusslicht HG Rosdorf-Grone (32:30) mit fünf Toren erstmals weiterhalf. Das Debüt des 19-jährigen Abiturienten, der vom Drittligisten Magdeburg Youngsters kam, verlief erstaunlich erfolgreich. „Tim kann auf beiden Außenpositionen spielen“, freut sich der sportliche Leiter Mollenhauer. Und er freut sich natürlich auch am Sonnabend auf die Reise ins Eichsfeld.

Von Ferdinand Jacksch

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