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Deutschlandpokal-Finale im Radball: RV Stahlross Obernfeld dabei

Kopps müssen sich mit Platz 3 begnügen Deutschlandpokal-Finale im Radball: RV Stahlross Obernfeld dabei

Die Voraussetzungen waren ideal für Manuel und André Kopp vom RV Stahlross Obernfeld. Doch das Duo vermochte den Heimvorteil im Finale des Deutschlandpokals nicht zu nutzen und wurde Dritter. Den Cup holte sich das Gespann vom RMC Stein mit Bernd und Gerhard Mlady.

Obernfeld. Zweiter wurde der RV Gärtringen mit Matthias König und Uwe Berner. Das zweite Obernfelder Team, Julian und Raphael Kopp, musste bei seinem ersten Auftritt in einem Pokalfinale Lehrgeld zahlen und wurde Letzter.

Es wird ein wenig länger dauern, bis der RV Stahlross Obernfeld I diesen Tag verdaut  hat. Die Enttäuschung bei den Cousins war am Ende schon sehr groß. Morgens hatten sie noch gegen die eigene zweite Vertretung in einem Trainingsspiel mit 1:4 verloren. Eigentlich konnte nach einer misslungenen Generalprobe jetzt nur alles glatt laufen.

Tat es anfänglich auch – zumindest in den ersten beiden Spielen. Der hessische Vertreter vom SV Nordshausen wurde souverän mit 4:0 bezwungen, wie auch Zweitligist RSV Waldrems II mit 5:3. Damit stand bereits fest, dass sich die beiden Eichsfelder schon vor dem letzten Vorrundenmatch für die Finalspiele qualifiziert hatten

Resultat wird mit in Finalrunde übernommen

Wie auch der RV Gärtringen, der mit 6:2 gegen Waldrems II und mit 4:2 gegen Nordshausen gewonnen hatte. In der letzten Gruppenbegegnung standen sich nun diese beiden Teams gegenüber, das Resultat aus diesem Spiel wurde mit in die Finalrunde übernommen. Dementsprechend motiviert und engagiert legten die beiden Vertretungen los. Kalt erwischt wurden die Obernfelder, die nach einer Ecke des Gärtringers Uwe Berner mit 0:1 in Rückstand gerieten.

Doch die Kopps steckten nicht auf, kamen durch den in diesem Spiel überragenden André Kopp noch vor der Pause zum Ausgleich. Er war es auch, der das Duo mit 2:1 in Front schoss, doch Matthias König antwortete im Gegenzug. Wenige Sekunden vor der Schluss-Sirene die erneute Obernfelder Führung, die gefühlt zum Sieg reichte sollte und damit eine glänzende Ausgangsposition in den Finalspielen bedeutet hätte.

Doch  praktisch mit dem Torjubel fiel der erneute Ausgleich durch König, der alles auf eine Karte gesetzt und damit Erfolg hatte. „Das Spiel gegen Gärtringen war so ein bisschen der Knackpunkt“, analysierte am Ende ein frustrierter Manuel Kopp.

Alles muss stimmen

Natürlich war für ihn und seinen Cousin danach noch alles drin, aber der denkbar knapp verpasste Sieg saß im Hinterkopf fest. Dies machte sich im Match gegen den späteren Pokalgewinner RMC Stein bemerkbar. Die Kopps gerieten mit 0:1 in Rückstand, ehe André Kopp einen Viermeter zum Ausgleich verwandelte.

Doch die Steiner machten das 2:1 nach einer Ecke, so dass die Kopps gezwungen waren, viel zu riskieren. Doch es sollte nicht reichen, zumal ihnen auch noch ein ihrer Meinung nach berechtigter Strafstoß verwehrt wurde. Im letzten Turnierspiel gegen Eberstadt wurde es schließlich noch ein 3:3, dabei machten die Kopps einen 1:3-Rückstand noch wett. „Natürlich wollten wir gewinnen, aber dann muss an einem solchen Tag auch alles stimmen. Und das hat es eben nicht getan“, so Manuel Kopp.

Enttäuscht über das eigene Abschneiden waren auch Julian und Raphael Kopp. „Dabei haben wir im Testspiel morgens noch gewonnen“, haderte Raphael Kopp mit den Leistungen. Wobei die Obernfelder im ersten Vorrundenspiel gegen den späteren Gewinner Stein beim 2:5 noch ganz gut mithielten. Doch gegen den SV Eberstadt (1:8) und die RSG Ginsheim (1:5) mussten sie sich deutlich beugen. Im Platzierungsspiel gegen Nordshausen unterlagen sie schließlich knapp mit 2:3.

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