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Regional „Wir werden alles versuchen“
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19:59 01.02.2018
Marcus Wuttke, Trainer der HG Rosdorf-Grone, will gegen die HSG Schaumburg Nord alles in die Waagschale werfen. Quelle: Bänsch
Rosdorf

Dabei geht die HG der prekären Lage nicht aus dem Weg: „Mit einem möglichen Abstieg setzen wir uns schon seit geraumer Zeit auseinander“, lässt die Vorsitzende Inken Seebode auf Tageblatt-Anfrage wissen. „Schließlich war bereits zu Saisonbeginn die Situation allen aktuell handelnden Personen klar.“ Also ein Neubeginn? „Wir sprechen im aktuellen Vorstand nicht von Neuanfang, sondern denken konstruktiv weiter und arbeiten gemeinsam mit Trainer Marcus Wuttke an einem passenden, in die Zukunft gerichteten Konzept“, betont Seebode. „Gespräche mit den Spielern laufen schon.“

Welche Rolle Lennart Pietsch aus dem derzeitigen Trainerduo in der kommenden Saison spielt, lässt die Vereinsführung noch offen: „Momentan sieht es so aus, dass Pietsch nicht zuletzt auch studienbedingt ein wenig seine persönliche Belastung reduzieren möchte“, sagt Seebode. Zurzeit sei der Trainer in die Gespräche, insbesondere in die mit den Spielern, eingebunden. Schließlich kenne er laut der HG-Vorsitzenden viele Spieler schon lange – insbesondere Nachwuchstalente aus seiner Jugendarbeit in der HGRG: „Wir wissen, was die HGRG Lennart Pietsch aufgrund seiner langen Arbeit zu verdanken hat und möchten hiervon auch weiterhin profitieren“, fügt Seebode an: „Es sind Ideen im Raum, über die wir auch offen kommunizieren.“

Die Stimmung in der Mannschaft sei positiv, meint Seebode vor dem kommenden Spiel gegen Schaumburg Nord. Dabei klammert sich nicht nur Torwart Julian Krüger an den Strohhalm: „In den letzten beiden Spielen waren wir nah dran an unseren Gegnern. Jetzt fehlt uns ein Erfolgserlebnis, damit alle wieder restlos überzeugt sind, den Klassenerhalt noch zu schaffen.“ Es gilt also, die 13. Saisonniederlage zu vermeiden.

Das probate Mittel: „Das ist doch relativ einfach. Wir müssen endlich gewinnen“, sagt Marcus Wuttke aus dem Trainerduo der HG und benennt zugleich das Hauptproblem: „Wir müssen die Durchschlagskraft im Angriff erhöhen.“ Dabei fordert der Coach von der Mannschaft einfache Tore aus dem Tempospiel unter Einbeziehung der Außenspieler. Demgegenüber hat sich nach Aussage des Trainers die Abwehr gut entwickelt. Wuttke gibt sich jedenfalls kämpferisch: „Wir werden bis zur letzten Möglichkeit alles versuchen.“

Das hat sich aber auch die HSG Schaumburg Nord für das kommende Spiel in Rosdorf mit einem gut aufgestellten Angriff vorgenommen. Die besten Werfer des Gegners heißen Nikolai Hengst (73), Andreas Luer (69), Fynn Graafmann (68) und Marcel Rose (66).

Ligakonkurrent HSG Plesse-Hardenberg ist an diesem Wochenende spielfrei. Sein nächstes Punktspiel bestreitet das Burgenteam erst am 10. Februar zu Hause gegen die Sportfreunde (SF) Söhre.

Von Ferdinand Jacksch

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