Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Regional Vorfreude auf die Herner Currywurst
Sportbuzzer Sportmix Regional Vorfreude auf die Herner Currywurst
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:54 24.04.2017
BG-Centerin Verdine Warner nach dem Sieg beim Wolfpack Wolfenbüttel mit dem Meister-Shirt. Quelle: Kuhl
Anzeige
Göttingen

Fink stieß 2007 in einer Phase zum Klub, die von finanziellen Schwierigkeiten geprägt war. Durch eine Retteraktion konnte das damalige Trinos Göttingen bis zum Ende der Saison 2008/09 die Damenbasketball-Bundesliga (DBBL) halten, danach war jedoch Schluss. Der Hauptsponsor zog sich zurück, und das Team ging fortan wieder als BG 74 in der Regionalliga auf Punktejagd.

In der kommenden Spielzeit gibt es nun ein Wiedersehen mit sechs alten Bekannten aus der DBBL-Saison 2008/09: Marburg, Chemnitz, Herne, Halle, Saarlouis und natürlich Serienmeister Wasserburg, der in Kürze gegen Keltern um den Titel spielt. Teammanager Andreas Fink, dessen zehnjährige BG-Tätigkeit am Sonntag vom Bundesligaaufstieg gekrönt wurde, hat lebhafte Erinnerungen an die alten und neuen Rivalen.

„Ich erinnere mich sehr gut an das letzte Spiel gegen Wasserburg, da haben wir auswärts dominiert und gewonnen. Das war ein regelrechter Coup“, sagt der Teammanager. In den anschließenden Playoffs habe man als Tabellenachter gegen den Ersten Saarlouis erst in den letzten Sekunden verloren - Trinos war damals ein unglaublich starkes Team.

Zu Halle sei der Kontakt nie abgerissen, unterstreicht Fink. Die Anknüpfungspunkte waren mannigfaltig: Jennifer Kerns, prägende Figur des BG-Neuanfangs, ging später als Trainerin dorthin, immer wieder wurden Testspiele ausgemacht, „und die Fans sind sehr nett“. Die „alte Pferdehalle“ von Halle sei allerdings nicht so toll gewesen, doch die gehört mittlerweile der Vergangenheit an.

Herne biete eine „absolut leckere Currywurst“, schwärmt Fink. Im Spiel gegen Saarlouis gibt es ein Wiedersehen mit Ex-BG-Trainer Hermann Paar, der ab Sommer zugleich als Bundestrainer fungiert. Paar steht nach wie vor in engem Kontakt mit BG-Spielerinnen wie „Kat“ Flasarova.

Ein zukünftiger Gegner wie Bad Aibling lief den Veilchen-Ladies bereits in der vergangenen Saison im Pokal über den Weg und beendete dabei die Cup-Träume der Veilchen. Herne wiederum war Endstation im Playoff-Finale der 2. Liga Nord 2011/12. „Damals haben die bei uns gefeiert und alles dreckig gemacht“, sagt Fink schmunzelnd - so wie es die BG am Sonntag in Wolfenbüttel tat, übrigens ebenfalls ein DBBL-Gegner der Abstiegssaison 2008/09.

Ein weiterer alter Bekannter wäre Freiburg gewesen, aber die Eisvögel sind genauso wie Rotenburg/Schleeßel frischgebackener Absteiger. Als Meister der 2. Liga Süd kommt nun neben der BG 74 das Team aus Heidelberg als Aufsteiger dazu. Für die Veilchen gehen damit sechs Jahre 2. Bundesliga zu Ende - und für Fink schließt sich der Kreis.

Highlights der BG-Aufstiegsfeier unter gturl.de/Aufstieg.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige