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Regional Einmal mit dem Bruder bei 96 zusammen spielen
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16:38 28.06.2018
Interview Sündermann Hannover 96 Quelle: Jan-Philipp Brömsen
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Göttingen

Bennet Sündermann wechselt im Sommer in die U15-Junioren von Hannover 96. Bereits seit knapp eineinhalb Jahren ist der Klein Lengder als Perspektivspieler bei den 96er gewesen. „Ich bin gespannt, was mich erwartet. Natürlich ist mein Ziel erst einmal Stammspieler zu werden und eine persönlich gute Saison zu spielen“, gibt Bennet als Ziel aus. In der abgelaufenen Serie hat Bennet bereits bei einigen Testspielen und bei Hallenturnieren für die U14 von Hannover gespielt. „Highlight war ein Hallenturnier mit Bundesligateams – ich habe an einem Tag gegen Borussia Dortmund und Bayern München einen Treffer erzielt – das hat man nicht so oft. Das sind Erinnerungen, die man nicht so leicht vergisst.“, berichtet der 14-Jährige stolz.

Seit über zehn Jahren ist Bennet bereits aktiv und begann seine sportliche Karriere beim RSV Göttingen 05, ehe er eher später beim 1. SC Göttingen 05 bis zu diesem Sommer spielte. Zehn Kreismeistermeisterschaften und „geile Erlebnisse“ bei den Hallenmeisterschaften gehören zu den Erfolgen. Trainiert wurde Bennet knapp 5 Jahre von seinem Vater Gerrit, der dann aber wieder in die Vaterrolle schlüpfte. Beim 1. SC 05 spielte er unter Florian Flügel, den Sündermann auch außerhalb des Platzes sehr schätzt. Fakt ist, dass sich durch den Wechsel für den zentralen Mittelfeldspieler einiges ändert.

„Nach der Schule geht es direkt zum Zug und nach Hannover. Die Zeit muss ich für Hausaufgaben nutzen. Viermal Training und ein Spiel stehen auf dem Programm, aber ich bin ja gut in der Schule – Marlon ist da ein großes Vorbild, weil er in den letzten Jahren immer perfekt organisiert hat“, beschreibt Bennet seinen künftigen Tagesablauf.

„Ich wurde erstaunlicherweise immer besser in der Schule, aber ich habe die Zugfahrten immer intensiv genutzt. Um 15 Uhr ging es los und gegen 20.30 Uhr war ich wieder zu Hause“, beschreibt Marlon Sündermann ,der jahrelang nach Hannover zum Training fuhr. Marlon, der jetzt im Profikader ist, gibt seinem kleinen Bruder noch einige Tipps: Spaß am Fußball haben, an das Leistungsniveau gewöhnen und die Schule auf keinen Fall vernachlässigen. „Bennet zeichnet seine Beidfüßigkeit, ein überragendes Passspiel und eine tolle Übersicht aus. Seine einzige Schwäche war immer die Schnelligkeit, an der er aber super gearbeitet hat“, beurteilt Marlon die Stärken und Schwächen seines Bruders.

Marlon gehört seit Winter diesen Jahres zum Profikader vom Bundesligsten Hannover 96, wo er derzeit als dritter Torwart fungiert. Soweit muss Bruder Bennet erst noch kommenden, aber seinen Platz in der C-Jugend hat er schon einmal. Einen gemeinsamen Traum verfolgen allerdings beide – einmal zusammen im Trikot von Hannover 96 zusammen auflaufen zu können.

„Wir würden uns super verstehen, weil zwischen uns eine tolle Harmonie herrscht. Marlon wurde einen langen Ball nach vorne spielen und ich würde dann das Tor machen – perfekt“, träumt Bennet ein wenig. Aber auch Marlon kann sich dieses Szenario sehr gut vorstellen: „Das würde mir echt viel bedeuten. In der Bundesliga gab es ja in der Vergangenheit schon einige Brüder, die zusammen in einem Team gespielt haben. Wenn man daran denkt, dass dies bei uns auch mal passieren könnte. Das wäre der Wahnsinn“, sagt der 20-Jährige Keeper.

Marlon, der bis zur C-Jugend noch beim damaligen JFV Göttingen gespielt hatte, verfolgte durch die diverse Freundschaften auch den Göttinger Fußball in den vergangen Jahren. „Es fehlt das große Ganze – es müsste ein Verein höherklassig spielen und alle müssten mal zusammenarbeiten. Es ist sehr schade, dass so ein geiles Stadion mit knapp 18000 Zuschauern fast gar nicht genutzt wird“, schätzt er den aktuellen Zustand ein.

Auch der Vater, Gerrit, spielte bei der Entwicklung seiner beiden Jungs eine wichtige Rolle. „Ich selber habe mit 23 Jahren aufgehört und haben die Jungs überhaupt nicht zum Fußball gebracht. Ich wollte an den Wochenende eigentlich mit den Jungs Funsportarten machen.

Von Jan-Philipp Brömsen

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