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Erfolgsdruck liegt beim Gegner

Einzig HSG Göttingen hat ein Heimspiel Erfolgsdruck liegt beim Gegner

Am 22. Spieltag der Frauen-Oberliga können die Handballerinnen der HG Rosdorf-Grone und der HSG Göttingen befreit aufspielen – der Erfolgsdruck liegt jeweils beim Gegner. Gewinnen muss auch die HSG Plesse-Hardenberg, wenn sie die Spitzenposition verteidigen will.

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Janina Schmieding von der HSG Göttingen beim Wurf.

Quelle: Pförtner

Hannoverscher SC – HG Rosdorf-Grone (Sonnabend, 14 Uhr). Vor der Serie war der HSC hoch gewettet worden, aktuell liegt er mit neun Minuspunkten einen Zähler hinter Spitzenreiter Plesse-Hardenberg. Einer der Minuspunkte geht auf das Konto der HG, die in eigener Halle dem Favoriten beim 26:26 einen Zähler abknöpfen konnte. Trainer Lennart Pietsch warnt: „Hannover ist schon eine Hausnummer, vor allem in eigener Halle.“ Anne Eichhofer fällt verletzt aus, dafür kehrt wahrscheinlich Rike Jeep zurück.

SC Germania List – HSG Plesse-Hardenberg (Sonnabend, 19.30 Uhr). Von den noch verbleibenden Gegnern ist List der vermeintlich leichteste. List führt als Neunter die untere Hälfte an, hat aktuell vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. „Das soll nicht überheblich klingen, aber eine normale Leistung sollte uns reichen“, sagt Trainer Tim Becker. Bereits zweimal siegte die HSG – mit 29:19 im Hinspiel und mit 22:17 im Pokal. Ein drittes Mal ist wahrscheinlich, auch wenn mit Yasmin Hemke eine Leistungsträgerin ausfällt.

HSG Göttingen – SV Garßen Celle II (Sonntag, 16 Uhr, BBS II). Der Aufsteiger genießt als einzige Mannschaft Heimrecht, kann aber den Gegner nicht so richtig einschätzen. Celle braucht als Zwölfter noch dringend Punkte für den Klassenerhalt, setzte beim Sieg über Bergen Kim Lea Wahle aus dem Bundesligateam ein. Sollte dies auch gegen die HSG der Fall sein, wird die Aufgabe ungleich schwerer. Göttingen hat den Klassenerhalt längst sicher. „Wir brauchen keine Punkte, Celle schon“, sagt der Trainer. Für die verletzten Kimberly Schmieding und Marieke Lieseberg werden erneut A-Jugendspielerinnen zum Kader gehören, die ohne jeden Leistungsdruck Oberliga-Luft schnuppern können.            kri

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