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Erst Kiessee, dann World Games

Kanupolo-Bundesliga Erst Kiessee, dann World Games

Ausgerichtet vom erstmals nicht qualifizierten Göttinger Paddler-Club (GPC) fand der letzte Spieltag der Kanupolo-Bundesliga auf dem Kiessee statt. In packenden und hart umkämpften Partien brachten sich die Teams für die im August in Essen stattfindende Endrunde in Stellung.

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Zimperlich darf man beim Kanupolo nicht sein.

Quelle: Peter Heller

Göttingen. „Es ist schon reichlich Wehmut dabei, hier nur als Organisator des Spieltags und Zuschauer dabei zu sein“, sagt Johannes Frey. Der Kanupolospieler des GPC fungiert als Cheforganisator des GPC-Teams, das den letzten Bundesligaspieltag auf dem Kiessee organisiert hat. Die Bedingungen in Göttingen nennt Frey ideal für einen sogenannten großen Bundesligaspieltag. Das heißt, alle zwölf Erstliga-Klubs sind anwesend. Das passiert nur bei zwei von vier Turnieren pro Jahr. Die anderen beiden sogenannten kleinen Spieltage tragen die Nord-Ost- und Süd-West-Staffel jeweils nur untereinander aus.

Letzter Spieltag der Kanupolo-Bundesliga auf dem Göttinger Kiessee

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„Wir sind in der vergangenen Serie leider abgestiegen und somit erstmals nicht erstklassig. Wir haben jetzt viele Turniere gespielt. Zuletzt haben wir in Deventer gewonnen. Wir sind als Team wieder stärker geworden. Vor allem haben wir im Angriff gelernt abzuschließen. Wir sind optimistisch, dass uns beim Turnier in Essen im August der Wiederaufstieg und die Rückkehr in die 1. Bundesliga gelingt“, sagt Frey.

Sonnabend und Sonntag blieb jedoch nur die Beobachter-Rolle. So sahen die GPCer wie ein Göttinger Ex-Kamerad mit seinem neuen Klub ACC Hamburg groß aufspielte. Lukas Richter brachte sich mit den Hanseaten in eine schwierige Ausgangssituation. Im Topspiel unterlag Hamburg den in dieser Serie noch ungeschlagenen WSF Liblar. Im letzten Duell des Abschluss-Spieltags setzte es ein deftiges 1:5. Dadurch sind die Hamburger Dritter und müssen bei der DM-Endrunde in den Playoffs nun gegen Hannover ran. Wie in den vergangenen beiden Jahren, als sich jeweils Hannover durchsetzte. „Angstgegner ist vielleicht ein zu großes Wort, aber Hannover ist jedes Jahr viel stärker als ihre Platzierung in der Bundesliga vermuten lässt. Wir hatten bei der DM eher mentale Probleme. Das soll uns nicht mehr passieren“, sagt der Nationalspieler.

Für den 28-Jährigen steht vor der DM-Endrunde nun allerdings noch das sportliche Saison-Highlight an. Mit der Nationalmannschaft will Richter bei den World Games in Breslau den Titel holen. Mit seinen Teamkollegen fährt er am Dienstag von Göttingen aus nach Polen. „Wir starten schon das Unternehmen Titelverteidigung. Es ist aber schwer geworden. Mit Frankreich und Italien haben wir zwei sehr starke Hauptkonkurrenten.“

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