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Erst Sportabzeichen, dann ab in den Urlaub

Familie Kretschmer aus Krebeck Erst Sportabzeichen, dann ab in den Urlaub

Eine familiäre Vorprägung lässt sich nicht abstreiten, denn schon der Vater von Dietmar Kretschmer war ein fleißiger Sportabzeichen-Absolvent. „Ich will ihn doch irgendwann überholen“, hat sich der 47-Jährige als Ziel gesetzt.

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Sportlich und unternehmungslustig: Familie Kretschmer aus Krebeck. Von links: Sohn Felix, Vater Dietmar, Mutter Kerstin swie die Töchter Kristina und Katrin.

Quelle: Blank

Geschätzte 38 Mal hat Opa Kretschmer die Urkunde in Empfang genommen, sein Filius Dietmar ist immerhin bereits bei 30. Dies sind allerdings nur die Sportabzeichen, die er im Erwachsenenalter erworben hat, auch als Jugendlicher war er aktiv. Ehefrau Kerstin hat es immerhin auf elf goldene Abzeichen gebracht, Sohn Felix auf neun, die Töchter Katrin und Kristina auf sechs beziehungsweise fünf.

„Ich gehe da einmal hin, dann dauert es eine halbe Stunde und dann sieht man mich erst im nächsten Jahr wieder“, erzählt Dietmar Kretschmer, der die Woche über nicht im Eichsfeld ist, aber auch kein Problem damit hat, an anderen Orten dieses Abzeichen zu erwerben. Wenn es sein soll, auch im Urlaub. „Wir erkundigen uns über das Internet oder die Tagespresse vor Ort und gehen einfach dort hin“, erzählt Dietmar Kretschmer, der mit dem Wunsch, das Sportabzeichen zu erwerben, nicht bei allen Familienmitgliedern immer auf Begeisterung stößt.

Wohl aber bei seiner Frau Kerstin, die, wie sie glaubhaft versicht „erst gar nicht sportlich war.“ Dann allerdings wurde sie 39 Jahre alt und fasste für sich einen Entschluss. „In der Jugend war ich gar nicht sportlich, aber als ich 39 geworden bin, da habe ich beschlossen, meine Leistungsfähigkeit zu überprüfen“, erzählt die dreifache Mutter. Und sie fand Spaß an der sportlichen Betätigung, läuft inzwischen regelmäßig, geht darüber hinaus auch noch zum Badminton und zur Aerobic. Und auch ehrenamtlich brachte sich Kerstin Kretschmer ein, war im Vorstand der DJK Krebeck tätig.

Mit dem gleichen Tempo wie sein Vater Dietmar absolvierte Sohn Felix seine Sportabzeichenprüfungen. „Letztes Mal habe ich 20 Minuten gebraucht“, genießt er den kleinen familiären Wettstreit. Wobei es den Krebeckern auf keinen Fall um Zeiten und Platzierungen geht. „Ich kontrolliere keine Zeiten und stelle Vergleiche zum Vorjahr an. Für mich geht es ganz einfach nur darum, dass ich die Vorgaben zufriedenstellend erfüllen kann“, berichtet Dietmar Kretschmer.
Seine Kinder haben auch keinerlei Probleme damit, die geforderten Anforderungen zu erfüllen, würden aber manchmal lieber kneifen. Es gibt allerdings einen Anreiz, der das Trio dann doch immer wieder auf die Duderstädter Sportanlage „Auf der Klappe“ treibt, wo es sich gut aufgehoben fühlt, die familiäre Atmosphäre und Sportabzeichen-Obmann Hartmut Hublitz sehr schätzt. „Wer kein Sportabzeichen macht, der kommt auch nicht mit in den Herbsturlaub“, hat sich Familienoberhaupt Kretschmer ein offensichtlich sehr wirkungsvolles „Druckmittel“ ausgedacht.

Sohn Felix Kretschmer spielt in seiner Freizeit am liebsten Fußball. Er ist bei den B-Junioren des SV Blau-Weiß Bilshausen aktiv und hat wird sich demnächst einen Traum verwirklichen, denn er darf ein Probetraining bei seinem Lieblingsverein Hannover 96 absolvieren. Fußballprofi zu werden wäre ohnehin sein großer Wunsch. So weit sind seine beiden Schwestern gedanklich noch nicht. Aber die 14-jährige Katrin und die elfjährige Kristina haben noch jede Menge Zeit, sich festzulegen, was sie später einmal werden wollen. Sportlich gesehen probieren sie schon jetzt eine ganze Menge aus. Reiten, Tanzen, Jazzdance stehen derzeit auf dem umfangreichen Programm der jungen Damen. Nicht zu vergessen die Urlaube mit diversen sportlichen Aktivitäten. „Wir bewegen uns im Urlaub einfach lieber als nur zu faulenzen“, spricht Dietmar Kretschmer stellvertretend für seine Familie.

Das Ziel des nächsten Herbsturlaubes steht noch nicht fest. Sehr zum Leidwesen von Nesthäkchen Kristina, die sehr gern noch einmal auf die beliebteste Mittelmeerinsel der Deutschen, nach Mallorca fliegen würde. „Da war es total toll“, so die Schülerin. Doch sie weiß auch, dass, damit dieser Wunsch vielleicht noch einmal wahr wird, erst ein weiteres Sportabzeichen absolviert werden muss.

Von Vicki Schwarze

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