Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Regional Es ist alles gesagt, jetzt sollen Taten folgen
Sportbuzzer Sportmix Regional Es ist alles gesagt, jetzt sollen Taten folgen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 02.12.2012
Siegerpose: So wollen die Fans des TV Jahn Torwart Christian Wedemeyer-Kuhlenkamp am Sonntag beim Northeimer HC jubeln sehen. Quelle: Pförtner
Anzeige
Duderstadt

Die 19:25-Niederlage vor eigenem Publikum am vergangenen Wochenende gegen den TV Eiche Dingelbe hatte für die Eichsfelder ein kleines „Nachspiel“, denn die indiskutable Leistung zog einen Besuch von Manager Ekkehard Loest nach sich.

Er kam in friedlicher Absicht, machte dem Team aber unmissverständlich klar, wie er über den Auftritt gegen die „Eichen“ dachte. Ebenso unmissverständlich waren die anschließenden Worte, wie er sich die zukünftigen Auftritte des TV Jahn Duderstadt vorstellt.

„Die Mannschaft hat sich vor der Saison T-Shirts bedrucken lassen, auf denen „100 Prozent TV Jahn“ steht. Diese 100 Prozent erwarte ich auf jeden Fall in den beiden Spielen bis Weihnachten von jedem Einzelnen.

„Wer meint, die nicht zeigen zu müssen, der darf auch nicht den Anspruch haben, beim TV Jahn zu spielen“, wurde der Manager sehr deutlich.

Die ausgegebene Marschroute vor der Saison lautete, sich im oberen Drittel zu platzieren. Derzeit auf Platz drei liegend, befinden sich die Eichsfelder absolut im Soll, nur die Außendarstellung ist so gar nicht nach dem Geschmack der Verantwortlichen.

„Einige denken vielleicht, es geht auch mit 50 Prozent Kraft. Es hat ja auch schon einige Male geklappt in dieser Saison. Aber mit Dingelbe ist nun ein Gegner gekommen, der gezeigt hat, dass 50 Prozent eben nicht ausreichen“, blickte Loest noch einmal zurück.

Und schon gar nicht gegen die Northeimer, gegen die ohnehin eine große sportliche Rivalität besteht. Selbst 100 Prozent Einstellung werden wohl kaum ausreichen, um die sonntäglichen Gastgeber in deren Halle zu bezwingen.

„Ich erwarte von erfahrenen Spielern wie Wedemeyer und Heim, dass sie Führungsaufgaben übernehmen“, machte der Duderstädter klare Ansagen.

Denn eines hat sich für ihn im Hinblick auf das Saisonziel nicht geändert. „Wir wollen immer versuchen, das Bestmögliche zu erreichen.“ Darüber ist er sich mit Trainer Frank Mai, den er als im positiven Sinne „handballverrückt“ bezeichnet, einig.

Über die Person des Coaches hat er nicht, und wird er auch nicht  nachdenken. Loest sieht eindeutig die Mannschaft in der Pflicht, die am Sonntag die Chance hat, sich ganz schnell zu rehabilitieren.

Zumal es fast ein Heimspiel für die Duderstädter ist, denn angesichts der kurzen Entfernung werden sicherlich viele Fans in die Kreisstadt fahren.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Mehr zum Thema

Nach der 22:35-Auswärtspleite  beim MTV Großenheidorn geloben die Oberliga-Handballer der HG Rosdorf-Grone Besserung und wollen in die Erfolgsspur zurückkehren. Der bisherige Heimspielmarathon mit drei Siegen in Folge geht nach der einmaligen Unterbrechung mit drei weiteren Spielen in Serie vor eigenem Publikum weiter. Zu Gast ist am Sonnabend um 18.30 Uhr in der Rosdorfer Sporthalle die auswärts noch sieglose SG Hohnhorst-Haste.

02.12.2012

Die Verbandsliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg wollen nach einwöchiger Pause ihren Weg ins gesicherte Mittelfeld zielstrebig fortsetzen. Gegner ist Sonnabend um 18 Uhr in der Bovender Halle am Wurzelbruchweg der Tabellenachte TSV Wietzendorf.

02.12.2012
Sportler der Woche Jahner trifft zwölf Mal - Rollheuser überragend

Wenn es Sergej Rollheuser an etwas nicht mangelt, dann ist es Selbstbewusstsein. Und dazu hat er auch allen Grund, denn der Goalgetter der männlichen Handball-B-Jugend des TV Jahn Duderstadt traf am vergangenen Spieltag seiner Crew gegen die JSG Heiligenstadt ein Dutzend Mal in die gegnerischen Maschen. „Eigentlich mache ich sonst im Schnitt 14 Tore“, so der Schüler der Heinz-Sielmann-Realschule.

01.12.2012
Anzeige