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Regional Essen dominiert Kanupolo-Turnier in Göttingen
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21:25 29.04.2018
Die Herren des Göttinger Paddler-Clubs (gelb) belegen den zwölften Platz. Quelle: Pförtner
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Göttingen

 42 Mannschaften aus 25 Vereinen waren diesmal bei besten, frühsommerlichen Bedingungen dabei, darunter 26 Herren- und Damenteams. Auch der 30. Niedersachsenpokal ist geprägt von der typischen familiären Kanupolo-Atmosphäre: In der Organisation hat Johannes Frey, Spieler der ersten Herrenmannschaft des Ausrichters Göttinger Paddler Club (GPC), den Durchblick, die Würstchen werden von Vater Alexander Frey, eigentlich Geschäftsführer der Göttinger Sport und Freizeit GmbH, gebraten.

Viele andere ehemalige GPC-Spieler sind dabei, so die World-Games-Siegerin und Weltmeisterin Tonie Lenz, die allerdings wegen einer starken Erkältung passen muss. Sie spielt mittlerweile für den ACC Hamburg, genauso wie Katharina Kruse und Ina Pfeiffer, die früher Bauer hieß und mittlerweile dreifache Mutter ist.

Kanupolo-Turnier um den Niedersachsenpokal, Finaltag

Pfeiffer wirft für den Alster-Canoe-Club ein Tor nach dem anderen. „Es war auch etwas Glück dabei, und dann wird man vielleicht auch von den Gegnern unterschätzt“, sagt die 30-Jährige, die bereits seit 21 Jahren beim Niedersachsenpokal mitmischt. Beim ACC kenne sie „viele Mitspielerinnen von früher. Es ist immer schön, mit alten Bekannten zusammenzuspielen“, sagt sie.

Vater Axel Bauer, Chef des Göttinger Hochschulsports, reportiert per Mikro die Spiele, ist genauso wie Alexander Frey ehemaliger GPC-Spieler. Frey hat mit dem englischen Teammanager Alan Vessey beim Würstchenverkauf zufällig einen alten Bekannten von der ersten Auflage getroffen – Vesseys Vater war damals Trainer der englischen Nationalmannschaft, bei einem Gegenbesuch zelteten Frey und Co. im Garten der Vesseys in St. Albans.

Während die GPC-Teams unter ferner liefen abschneiden, ist Rothe Mühle Essen, gespickt mit starken Ausländern, nicht zu bezwingen. Bei den Damen von Rothe Mühle ist mit Margret Neher ebenfalls eine Göttinger Mutter dabei – fantastisch, was die Essenerinnen beim 6:5-Finalsieg gegen den Deutschen Meister Coburg zeigen. „Meine Tochter war immer sehr willensstark“, sagt Vater Erwin Neher, Nobelpreisträger und Zuschauer. Er selbst habe zwar mal zusammen mit einem Freund ein Kanu gebaut, aber Kanupolo habe er nie gespielt. Seine Frau, Margrets Mutter, sei hingegen in ihrer Kindheit in Mühlheim an der Ruhr aktiv gewesen.

So kämpften die Spieler beim internationalen Niedersachsenpokal der Kanupolospieler im Freibad am Brauweg in Göttingen.

Das Herren-Finale ist eine interne Essener Angelegenheit, Rothe Mühle setzt sich schließlich mit 4:3 gegen die KG Wanderfalke durch.

Niedersachsenpokal 2018 GAME RESULTS (239,3 kB)
Niedersachsenpokal 2018 RESULTS (38,1 kB)

Von Eduard Warda

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