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FC Grone dreht nach 0:2-Pausenrückstand mächtig auf

Fußball-Landesliga FC Grone dreht nach 0:2-Pausenrückstand mächtig auf

Eine am Ende noch halbwegs versöhnliche Saisonpremiere hat Aufsteiger FC Grone am heimischen Rehbach hingelegt: War der 0:2-Rückstand zur Pause für den Liga-Neuling noch schmeichelhaft, so ging für den FC im ersten Fußball-Landesliga-Punktspiel gegen die SVG Einbeck am Ende das 2:2 völlig in Ordnung. Mit ein wenig mehr Glück hätte der FC Grone beinahe sogar noch drei Zähler verbucht.

Die etwa 200 Zuschauer erlebten zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. Dominierte die SVG Einbeck im ersten Durchgang, so gehörten die weiteren 45 Minuten eindeutig den Gastgebern, die sogar einen möglichen Sieg auf dem Fuß hatten.
„Wir haben die erste Halbzeit verschlafen“, gab Kapitän Christos Gouloudis unumwunden zu. Als Libero hatte der 37-Jährige den jungen Mittelfeldmann Maximilian Schulz wohl nicht auf der Rechnung, als der 19-Jährige aus etwa 20 Metern das Leder unter die Latte hämmerte. „Das hat uns natürlich verunsichert“, meinte Gouloudis. Dazu kam das Foul von Kleinschmidt an Misch, das Schiedsrichter Jan-Hendrik Dommnich aus Bad Harzburg im Anschluss an eine Vorteilsauslegung folgerichtig mit einem Elfmeter ahndete, den Schütte verwandelte. Nach weiteren klaren Einschussmöglichkeiten von Breitenstein und Behrens konnte der FC Grone kurz vor Pause von Glück reden, dass Gouloudis für den zu weit herausgelaufenen Torwart Meyer nach einer Flanke von Misch zum freistehenden Grimme fast auf der Linie rettete. „Bei uns ist das nur Kreisliga“, kommentierte FC-Teammanager Sven Galinsky den indiskutablen Auftritt im ersten Durchgang.
Nach einer gehörigen Kabinenpredigt kam der Aufsteiger wie verwandelt aufs Feld und drängte die SVG Einbeck zusehends in die Defensive. Dort patzten die Bierstädter eins ums andere Mal. Und das nutzte der FC aus. Nach zwei knapp gescheiterten Versuchen traf Bilgeshausen nach gut aufgelegter Flanke von Leuze aus kürzester Distanz zum 1:2 (57.). Und das beflügelte die Hausherren. Behrens, Junakow und Leuze hatten jenen erlösenden Ausgleich auf dem Fuß, den dann Junakow per Konter mit einem sehenswerten 18-Meter-Schuss ins lange Eck in der 73. Minute besorgte.
„Wer 2:0 führt, muss mit drei Punkten nach Hause fahren“, ärgerte sich Einbecks 42-jähriger Spielertrainer Rolf Bindewald. „Ein verrücktes Spiel“ sah FC-Trainer Wilfried Rusteberg: „Wir hätten zur Pause 0:4 zurück liegen können am Ende aber auch 6:3 gewinnen können. Im Moment improvisieren wir noch und müssen die zurückkehrenden Urlauber und Verletzten noch integrieren.“
Bereits am Mittwoch steht für die Groner die nächste schwere Prüfung an. Um 19 Uhr wartet am Sandweg Oberliga-Absteiger SVG: „Die SVG ist Favorit. Wir wollen ein gutes Spiel abliefern und möglichst einen Punkt holen,“ so Rusteberg.
FC Grone: Meyer – Gouloudis – Vehring (30. Bonus), Reinhardt – Rusteberg (30. Karanovic), Behrens, Kleinschmidt, Leuze (85. Schrader) Junakow – Keil, Bilgeshausen. – Tore: 0:1 Schulz (13.), 0:2 Schütte (23./ Foulelfmeter), 1:2 Bilgeshausen (57.), 2:2 Junakow (73.).

nd

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