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Regional FC Grone schlägt Sparta im Neunmeterschießen
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22:31 20.12.2009
Jubel: Der FC Grone mit dem besten Keeper des Turniers Florian Borrs (unten, 2. v. l.) freut sich über den Turniersieg. Quelle: Pförtner
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Der FC Grone hatte im Endspiel nach Toren von Özcan und Torwart Borrs, der später als bester Keeper des Turniers ausgezeichnet wurde, bereits mit 2:0 geführt, bevor Zackenfels eineinhalb Minuten vor der Schlusssirene für Sparta verkürzte. Weska rettete die Rot-Weißen schließlich mit seinem zweiten Last-Minute-Treffer des Tages 13 Sekunden vor Schluss ins Neunmeterschießen, in dem allerdings sowohl er als auch Spielertrainer Muratovic an Borrs scheiterten. Für Grone trafen Kleinschmidt und Marcel Meyer. Kleinschmidt konnte von Glück sagen, dass er noch im Spiel war: Mit beiden Beinen voran war er zuvor seinem Gegenspieler in die Beine geflogen, der Schiedsrichter hatte lediglich Freistoß gegeben.
„Ich denke, wir sind ein verdienter Sieger“, resümierte FC-Urgestein Thomas Jahn, der in der Adelebser Sporthalle Trainer Wilfried Rusteberg vertrat. „Nur dürfen wir eineinhalb Minuten vor Schluss eine 2:0-Führung nicht mehr aus der Hand geben.“ Auch Muratovic, der zusammen mit Heiko Bause das Trainerduo von Sparta bildet, war trotz der knappen Finalniederlage zufrieden: „Beim Turnier des RSV 05 waren wir Zweiter, jetzt wieder. Hätte mir das jemand vor dem Adelebser Turnier prophezeit, hätte ich gesagt: Das ist voll okay.“
In der Tat konnte Sparta zufrieden sein, hatte Torjäger Weska die Rot-Weißen doch in einem verrückten Halbfinale gegen Lindenberg-Adelebsen erst vier Sekunden vor der Schlusssirene ins Neunmeterschießen gerettet. Der Kreisligist war seinerseits erst 16 Sekunden zuvor durch Khaya in Führung gegangen. Im Neunmeterschießen hielt FC-Neuzugang Tribus zwar gegen seinen bisherigen Teamkollegen Jasarov, sein Gegenüber Feddern parierte dafür jedoch gegen Khaya, und Nolte zielte links daneben. Im zweiten Semifinale gab sich Grone bei Treffern von Keil und Leuze gegen Diemarden keine Blöße. Keil war einer von mehreren FC-Spieler, die sozusagen ein Heimspiel hatten – vor nicht allzu langer Zeit noch in Adelebsen spielten.
Unterbrochene Spiele
Philipp Kokars vom Organiationsteam des TSV zeigte sich vor allem vom Zuschauerzuspruch angetan. Die Halle war an sämtlichen Turniertagen ausverkauft, am Finaltag mussten die Spiele wegen des enormen Andrangs sogar mehrere Male unterbrochen werden. Der TSV-Vorsitzende Paetsch nahm dies mit Genugtuung zur Kenntnis. Das 20. Günther-Brosenne-Turnier war sein letztes – im März ist für ihn nach 22 Jahren im Vorstand, davon 18 Jahren als Vorsitzender, Schluss. „Ich werde im nächsten Jahr 65, und im Verein ist momentan alles in trockenen Tüchern“, sagte er. Überraschend war für ihn bei der 20. Auflage des Adelebser Turniers, dass mit dem SCW der Pokalverteidiger in der Vorrunde ausschied – das hatte es seit sieben Jahren nicht gegeben. Ansonsten lobte er die Schiedsrichter, die disziplinierten Teams – die einzige rote Karte erhielt Erson Saciri vom PSV Blau-Gelb wegen Unsportlichkeit – und freute sich über den Zuschauerzuspruch. Tadel gab es für den TSV Holtensen, der zum Spiel um den fünften Platz gegen Grün-Weiß Hagenberg nicht mehr antrat, offiziell wegen der widrigen Wetterverhältnisse. Paetsch: „Das war enttäuschend und nicht in Ordnung.“ Den Pokal für den besten Torschützen holte trotzdem Hagenbergs Alexander Stehl mit elf Treffern.
Finale: Sparta – Grone 2:4 n. N.; Spiel um Platz drei: Lindenberg-A. – Diemarden 4:3; Halbfinals: Sparta – Lindenberg-A. 3:2 n. N., Grone – Diemarden 2:0; Endrunde E: 1. Sparta (10 Punkte/12:5 Tore), 2. Diemarden (9/10:6), 3. Holtensen (7/9:7), 4. Gr. Ellershsn. H. (4/6:12), 5. Dransfeld (0/5:12); Endrunde F: 1. Grone (9/11:5), 2. Lindenberg-A. (7/7:6), 3. Hagenberg (5/9:9), 4. PSV Blau-Gelb (5/8:8), 5. Bovenden (1/3:10).

Von Eduard Warda

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