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FC Mingerode nutzt Zeitstrafe zum ersten Titelgewinn

Duderstädter Stadtmeisterschaften FC Mingerode nutzt Zeitstrafe zum ersten Titelgewinn

Zum ersten Mal in der Geschichte der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft hat am gestrigen Sonntag die Mannschaft des Ausrichters FC Mingerode triumphiert: Die Kreisliga-Truppe um Spielertrainer Christopher Meyna krönte sich bei der 21. Auflage des Turniers in der Halle „Auf der Klappe“ in Duderstadt mit einem 4:2-Endspielerfolg über den Bezirksoberligisten Germania Breitenberg erstmals zum Titelträger. Mit zwei Treffern innerhalb von 60 Sekunden sorgte dabei Andreas Schütte für die Entscheidung.

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So sehen Sieger aus: Mingerodes Fußballer bejubeln ihren ersten Triumph bei der Duderstädter Hallenfußball-Stadtmeisterschaft.

Quelle: Thiele

Die unterlegenen Breitenberger haderten nach dem Abpfiff mit Schiedsrichter Christian Rahlfs, der Germanias Christian Kühne wegen Meckerns für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt hatte – während dieser Zeitstrafe markierte Schütte das 3:1 und 4:1 für den FC. Der Vizemeister durfte sich damit trösten, dass er mit Fabian Jung den besten Torschützen des Turniers stellte. Jung traf zehnmal ins Schwarze.
Blaue Gruppe
Auf dem Weg ins Finale hatten sich die Breitenberger, nachdem sie am Sonnabend souverän durch die Vorrunde marschiert waren, gestern in der Zwischenrunde in der Blauen Gruppe unerwartet schwer getan. Zunächst bezwangen sie den Kreisklassisten VfL Olympia Duderstadt allerdings klar mit 4:1. Dabei profitierten die Germanen zu Beginn von zwei Duderstädter Abspielfehlern, die Jan Koch und Fabian Jung zur 2:0-Führung nutzten. Zwar erzielte Dennis Röling nach einem verkorksten Rückpass den Anschlusstreffer für den VfL Olympia, doch Kühne und erneut Jung erhöhten auf 4:1.
Mühe hatten die Breitenberger danach jedoch mit Pokalverteidiger FC Hertha Hilkerode. Dieser war mit einer verjüngten Truppe aufgelaufen, die unbekümmert aufspielte und den Favoriten mit dem 1:0 durch Ballhausen schockte. Daniel Ernst und Jung wendeten zwar scheinbar das Blatt, doch Diedrich glich für den Außenseiter zum 2:2-Endstand aus. In der Schlussphase bot sich den Herthanern während einer Zeitstrafe gegen Ernst sogar noch eine wirkliche Siegchance, doch sie vermochten aus der Überzahl kein Kapital zu schlagen.
Mit dem Remis gegen den Bezirksoberligisten hatten die Hilkeröder allerdings ihr Pulver verschossen. Trotz des zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleichs durch Ballhausen zogen sie gegen die Duderstädter mit 1:4 den Kürzeren. Gianni Klinge, Simon Marx, Daniel Gorgievski und Tobias Gabel waren für die Blau-Gelben erfolgreich.
Rote Gruppe
In der zweiten Zwischenrundengruppe sorgten die Mingeröder Kicker rasch für klare Verhältnisse, machten mit zwei 3:1-Erfolgen die Finalteilnahme perfekt. Gegen Viktoria Gerblingerode brachte Schütte den FC mit einem Schuss aus spitzem Winkel in Front. Meyna und Gjuliano Seciri schraubten das Zwischenergebnis auf 3:0, ehe Julian Napp auf der Gegenseite der Ehrentreffer gelang. Glück hatte der spätere Turniersieger gegen die Überraschungsmannschaft vom VfB Tiftlingerode: Das Team aus der 2. Kreisklasse glich durch Stefan Werner zum 1:1 aus und wäre beinahe noch in Führung gegangen, doch Jens Kühle scheiterte am Pfosten. Drei Volltreffer von Florian Maur brachten jedoch den FC auf die Siegerstraße und ins Endspiel.
Der VfB überrumpelte nach dem verpassten Coup aber den Rekordmeister aus Gerblingerode mit 3:2. Niklas Monzen und Peer Klingenberg legten das 2:0 für Tiftlingerode vor, Steffen Niemeyer und Stefan Nolte egalisierten mit einem Doppelschlag in letzter Minute, doch mit der Schlusssirene erzielte Özcan Hantekin von der Mittellinie das Siegtor für den VfB.
Platzierungsspiele
Die Viktoria gewann sodann immerhin das Spiel um den fünften Platz: Stefan Kanig, Torwart Marc Ziesing und Nolte trafen für Gerblingerode, Conrady für Hertha Hilkerode. Das einzige Tor im kleinen Finale schoss Röling: Er verwandelte 20 Sekunden vor Schluss nach einem Handspiel im Tiftlingeröder Strafraum einen Neunmeter zum 1:0 für Duderstadt.
Im spannenden, weil ausgeglichenen Endspiel sprach zuerst mehr für die Germanen: Koch markierte das 1:0. Mit einem Aufsetzer von der Mittellinie glückte Florian Maur aber der Ausgleich, und André Meyna nutzte Marvin Krukenbergs gute Vorarbeit zum 2:1. Als Kühne daraufhin wegen eines vermeintlich vor­ange­gangenen Handspiels protestierte, kassierte er eine Zeitstrafe. Nun traf Schütte nach einem Abpraller und einem von Seciri schnell ausgeführten Freistoß doppelt, und auch Kochs zweites Tor änderte am Mingeröder Triumph nichts mehr.

Von Michael Bohl

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