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Regional Festung Lokhalle gegen Skyliners verteidigen
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19:59 11.12.2009
Beißt sich durch: Chester Frazier (links) – hier mit MEG-Teamgefährte Jason Boone gegen den Bamberger Tibor Pleiß – wird trotz Fußverletzung gegen die Skyliners Frankfurt auflaufen. Quelle: Pförtner
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Obwohl die Mannschaft von Trainer John Patrick mit sieben Erfolgen in zehn Partien nur einen Sieg weniger eingefahren hat als die Hessen (acht von 13) rangiert sie wegen der drei weniger ausgetragenen Begegnungen 13 Plätze hinter Frankfurt. Ziel der MEG ist es, die makellose Heimbilanz von fünf Siegen in fünf Spielen weiter auszubauen und sich in der Tabelle weiter nach oben zu arbeiten.

Das Team von Skyliners-Coach Murat Didin lässt sich von der verzerrten Tabellensituation nicht täuschen und sieht dem Kräftemessen beim angriffstärksten Team der Liga (85 Punkte im Schnitt) mit gehörigem Respekt entgegen. „Göttingen ist ein echter Prüfstein, die stehen nicht umsonst so gut da“, warnt Frankfurts Sportdirektor Kamil Nowak. „Göttingen hat eine gute Entwicklung genommen. Sie sind kämpferisch noch immer stark, spielen aber strukturierter“, ergänzt Headcoach Didin. „Göttingens ungewöhnliche Spielweise darf uns nicht aus der Ruhe bringen. Wir müssen auf ihre Defense vorbereitet sein und unsere Turnover minimieren“, glaubt Kapitän und Ex-Nationalmannschaftsspielmacher Pascal Roller das Rezept gefunden zu haben, wie die Festung Lokhalle zu erstürmen ist.

Athletisch und schnell

Respekt vor dem Gegner hat aber auch John Patrick: „Frankfurt hat in dieser Saison ein athletisches, schnelles und im Fastbreak gefährliches Team mit guten Schützen“, warnt der MEG-Coach vor den Gästen, die den Veilchen in der Hauptrunde 2008/09 zweimal unterlegen waren. Zwar haben die Skyliners mit Evtimov und dem ehemaligen BGer und aktuellen Nationalspieler Konrad Wysocki zwei Leistungsträger verloren, doch mit den Spielmachern Aubrey Reese (14,0 Punkte und fünf Assists im Schnitt) und Quantez Robertson sowie Power Forward Seth Doliboa (12,5) und Shooting Guard Grayson Moyet starken Ersatz gefunden. Noch nicht richtig zum Zug gekommen ist hingegen der bisherige Paderborner Center Marius Nolte.

„Aber Frankfurt hat ja noch Pascal Roller, Greg Jenkins, Jimmy McKinney und vor allem Derrick Allen, der eine sehr gute Saison spielt“, so Patrick. Allen glänzt als bester Werfer (16,9) und Rebounder (7,0). Viel Selbstvertrauen haben die Frankfurter zuletzt aus den Spielen in Düsseldorf (70:67 nach Verlängerung) und gegen Bremerhaven (70:69) gezogen, in denen sie lange einem Rückstand hinterher liefen und die sie dank der Nervenstärke von Robertson und Reese in letzter Sekunde für sich entschieden.

Die Veilchen müssen mit dem Manko fertig werden, dass Führungsspieler Ben Jacobson wegen einer Grippe höchstwahrscheinlich nicht auflaufen kann und Abwehrspezialist Chester Frazier durch eine Fußverletzung gehandicapt ist. „Chester ist beim Euro-Challenge-Spiel in Montenegro umgeknickt, aber wie ich ihn kenne, wird er die Zähne zusammenbeißen und wieder sein Bestes geben, damit wir wieder als Sieger vom Parkett gehen“, sagt Patrick.

Von Michael Geisendorf

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