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Regional Feuerwerk der Turnkunst: Drei Tage in Lokhalle Göttingen
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21:42 20.01.2013
Emanzipiert vom Gesundheitssport: Tatjana Konobas Pezzi-Bälle. Quelle: EF
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Göttingen

29 Vorstellungen in 19 Städten haben die international renommierten Akrobaten, Artisten und Turner in meist ausverkauften Hallen dem staunenden und begeisterten Publikum seit der Premiere am 28. Dezember 2012 in Oldenburg geboten.

Die gute Nachricht für Fans in Göttingen: Für alle drei Shows gibt es noch Karten.

Das Spannungsgefüge unterschiedlicher Generationen von Musik und Bewegung, die sich anziehen und ergänzen, macht die Faszination der Show aus. Regisseurin Heidi Aguilar und ihren Protagonisten ist es gelungen, diese Gegensätze zu einer rasanten und gleichzeitig emotionalen Gesamtkomposition zu verknüpfen. Außergewöhnliche Nummern kombiniert mit peppiger, aber auch gefühlvoller Musik und Turngeräte, die völlig neu genutzt werden, machen aus der aktuellen Tournee ein unvergessliches Erlebnis.

Den aus dem Gesundheitssport bekannten Pezzi-Bällen verleiht Tatjana Konobas einen völlig neuen, überraschenden Verwendungszweck. Das klassische Reck vermittelt in seiner Kombination mit dem Airtrack eine gänzlich neue Bedeutung des Turnens und zeigt phantastische Flugeinlagen, Salti und synchrone Riesenfelgen. Die Bundesligaturner um Artem Ghazarian und Thomas Greifenstein demonstrieren, wie unterhaltsam und innovativ Gerätturnen sein kann.

Verzichten muss das Göttinger Publikum leider auf das kanadische Duo Chilly and Fly und dessen spektakuläre Flugakrobatik. Bei der Vorstellung in Minden hat sich Chilly einen Finger ausgekugelt, so dass den beiden nichts anderes übrig blieb, als vorzeitig in die Heimat zurückzufliegen.

Die neue Generation der Artisten und Akrobaten ist eigenwillig und kreativ. Das zeigen Tricker, Trackliner und Traceure. „Ihre Bewegungen sind pur und echt. Die jungen Künstler kommen von der Straße und haben ihre Salti auf dem Asphalt geübt“, erzählt Aguilar. „Da wir Häuser und Straßen aber nicht in die Halle holen können, bauen wir uns mit Cubes eine eigene Landschaft.“

Die Schwerelosigkeit, die für die ganze Show stehen könnte, vermitteln exemplarisch Heloise und William. Sie erzählen an den Chinese Poles eine Liebesgeschichte in der Höhe, stürzen sich in inniger Umarmung in die Tiefe, um wenige Zentimeter über dem Boden zu verharren – und den Zuschauern stockt der Atem.

Tickets gibt es in den Tageblatt-Geschäftsstellen Göttingen (Jüdenstr. 13c) und Duderstadt (Auf der Spiegelbrücke 11) sowie jeweils ab 17 Uhr an der Abendkasse.

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