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Finanzierung der Radbahn am Sandweg steht

Radbahn im SVG-Stadion Finanzierung der Radbahn am Sandweg steht

Lange Zeit lag die Radbahn im SVG-Stadion am Sandweg brach. Nun tut sich etwas, und wer in diesen Tagen Fußballspiele auf der Anlage verfolgt, kann erste Ergebnisse sehen – Zwischenergebnisse: In Eigenarbeit und lediglich mit Spaten und Schippen ausgerüstet, entfernten Mitglieder des neuen Pächters Tuspo Weende die bereits brüchige Asphaltdecke.

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Sanierung der Radbahn in Eigenregie: Mitglieder von Tuspo Weende tragen den alten Asphalt ab.

Quelle: Theodoro da Silva

Die restlichen Arbeiten werden in den nächsten Tagen von der Firma RST ausgeführt. Die Gesamtkosten der Radbahnsanierung betragen 150 000 Euro, wie Holger Buch, Abteilungsleiter Radsport bei Tuspo Weende, erläutert. Buch kann zukünftig auf die Unterstützung der Sparkasse Göttingen zählen. Die bringt sich nicht nur mit einer Anschubfinanzierung ein, sie will auch Türöffner für weitere Sponsoren sein und liebäugelt mit der Finanzierung einer elektronischen Anzeigetafel.

Die Sparkasse entspricht mit ihrem Engagement der Aufforderung des Radsportfans und Bürgermeisters Ulrich Holefleisch (Grüne), die Sparkasse möge sich an die versprochene Förderung erinnern (Tageblatt berichtete): Einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich stellt das Kreditinstitut für die Radbahn bereit. Stadt und Landessportbund geben 37 000 Euro, 12 000 Euro bringt Tuspo selbst auf. Dazu kommen Privatdarlehen von Tuspo-Mitgliedern in Höhe von 60 000 Euro und Eigenarbeiten der Tusporaner im Gegenwert von 25 000 Euro. Der Rest und auch eventuell etwas höher ausfallende Gesamtkosten sollen durch weitere Sponsoren und Spenden finanziert werden.

Darüber hinaus erhielt Tuspo-Abteilungsleiter Buch vom Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Göttingen, Rainer Hald, das Versprechen, bei der Ablösung der Privatdarlehen behilflich zu sein. Würden die Darlehen gesamthaft durch Spenden und Sponsoren abgelöst, summierte sich dieser Anteil auf die Hälfte der Gesamtkosten, unterstrich Hald. Eine Verbindung zum potenziellen Sponsor VGH wurde bereits hergestellt. Eine von der Sparkasse finanzierte Anzeigetafel könnte in Absprache mit der SVG auch für Fußballspiele eingesetzt werden, sie soll jedoch so einfach wie möglich gehalten werden.

Buch teilte mit, dass auch der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) das Projekt unterstützt. Der Tuspo-Abteilungsleiter will Sponsoren die Möglichkeit geben, auf den Kurvenflächen der Radbahn zu werben. Ab einer Spendensumme von 60 Euro sollen zudem die 400 Meter Bahn symbolisch verkauft werden, dafür ziert der Name der Spender zukünftig eine Danke-schön-Tafel. Kleine Spenden seien über den Kauf von fünf Euro teuren Pins in Göttinger Radgeschäften möglich. Außerdem schwebt Buch ein Namenssponsor für die Radbahn vor – auch das in enger Absprache mit der SVG.

Nachdem von den Tuspo-Mitgliedern in den vergangenen Wochen rund 2500 Quadratmeter alter Asphalt abgetragen worden sind, wird die Bahn voraussichtlich bis Mitte Oktober fertiggestellt. Eröffnung ist aber erst im kommenden Frühjahr, weil vor dem Winter nicht mehr die Logos von Sponsoren oder Linien aufgetragen werden könnten. „Es ist ein nächster Schritt in der Weiterentwicklung des Radsports in Göttingen“, betont GoeSF-Chef Alexander Frey, der im Hintergrund Kontakte geknüpft hat. Der große Vorteil sei zukünftig sicheres Training für Fahrer von Tuspo, nach Vereinbarung aber auch für Mitglieder anderer Klubs. Der Sicherheit komme auch zugute, dass es keine Parallelnutzung der Anlage von Radsportlern und Fußballern gebe. In dieser Hinsicht rechne er der SVG hoch an, dass sie einen Teil ihres Areals zugunsten eines anderen Klubs aufgegeben habe. Das sei nicht selbstverständlich. Buch betonte, die neue Radbahn werde „die aktuellste in Niedersachsen“ sein. Möglich seien auf ihr zukünftig unter anderem Landesmeisterschaften.

Von Eduard Warda

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