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Football: BG 74 Göttingen Generals schlagen Blue Wings Wolfsburg

53:0 Football: BG 74 Göttingen Generals schlagen Blue Wings Wolfsburg

Normalerweise ist ein Kantersieg ein Grund zum Jubeln. Einige der routinierten Spieler der BG 74 Göttingen Generals dürften am Sonntag allerdings eher Trübsal geblasen haben. Wurde ihnen doch bewusst, dass die Football-Oberliga für sie eine, vielleicht sogar zwei Klassen zu niedrig ist.

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Gehört zu den Anfängern, den sogenannten Rookies, der BG Generals: Simon Bürger (Nummer 36), der sich hier durchtankt.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Das locker herausgespielte 53:0 (19:0) vor 200 Zuschauern gegen die völlig überforderten Blue Wings aus Wolfsburg war eindeutiger Beleg dafür.

„Die sind zwar dick, aber sie wissen nicht, was sie tun.“ Diese Einschätzung von Florian Bangert, nach einer Viertelstunde abgegeben, als die Generals bereits zwei Touchdowns erzielt hatten und 12:0 führten, ist eine perfekte Beschreibung dessen, was sich am Sonntag im Maschpark abspielte.

Die Gäste waren im Angriff völlig harmlos, schafften es in der zweiten Hälfte lediglich ein einziges Mal, die Mittellinie zu überschreiten. Die Göttinger dagegen manövrierten die Wolfsburger Defensive nach Belieben aus – die Abwehrspieler der Autostädter, von denen einige an die 200 Kilo wogen, waren zwar gewaltig wie Baumstämme, aber ebenso unbeweglich.

Etwas unverständlich war, dass die Blue Wings fast völlig darauf verzichteten, ein Laufspiel aufzuziehen. Stattdessen versuchten sie es immer wieder mit weiten Pässen durch ihren Quarterback Jan-Erik Leusmann. Diese waren zum Teil zwar sehr ordentlich geworfen, aber die Receiver (Fänger) ließen sie immer wieder durch die Finger gleiten.

Und wenn sie es doch mal schafften, einen von Leusmanns Bällen unter Kontrolle zu bekommen, dann war sogleich mindestens ein Göttinger Abwehrmann zur Stelle – so wie am Ende des zweiten Viertels, als Leusmann einen tollen 30-Meter-Pass an den Mann brachte, dieser aber sofort von Jannik Hendrichs mit einem spektakulären Tackling gestoppt wurde.

Erst noch Spielpraxis sammeln

Hendrichs ist, so wie fast 15 seiner Mitspieler, ein sogenannter Rookie, ein Anfänger. Über deren Leistung zeigte sich Coach Matthias Schmücker nach dem Abpfiff sehr erfreut, so wie er überhaupt mit den Neuzugängen zufrieden ist: „Wir haben ein paar vielversprechende Talente hinzubekommen.“

Diese sollen diejenigen Akteure ersetzen, die nach der vergangenen Saison den Verein verließen, weil sie ihre Karriere oder ihr Studium beendeten. „Nach Ablauf der Hinserie wären die Rookies wohl in der Lage, Regionalliga zu spielen, aber jetzt noch nicht – sie müssen erst noch Spielpraxis sammeln und an Spielverständnis gewinnen.

Das ist der Grund, warum wir uns dazu entschlossen haben, die Regionalliga zu verlassen und stattdessen in der Oberliga anzutreten“, erläutert Trainer Schmücker.

Vor allem die Neulinge, die in der Offensive spielen, scheinen echte Verstärkungen zu sein. Sven Freerk erzielte einen Touchdown, Christoph Grosch sogar zwei. Das ist insofern wichtig, als Topscorer Lars Schwarz, der die gesamte vergangene Saison fehlte, noch immer nicht vollständig fit ist.

Und auch wenn Martin „Curry“ Grimm derzeit seinen „zweiten Frühling erlebt“, wie er stolz berichtet, wäre es gut, wenn dem 36-jährigen Routinier ein paar Jungspunde in der Offensivreihe zur Seite stünden.

Von Hauke Rudolph

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