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Formationstanzen der 1. Bundesliga: Heimturnier des TSC Göttingen

„Ein Traum ist wahr geworden“ Formationstanzen der 1. Bundesliga: Heimturnier des TSC Göttingen

Je acht Paare, eine Idee, ein Thema, eine Musik, eine Choreografie, Teamgeist, Trainingsdisziplin, getanzte Leidenschaft, super Stimmung, Hoffnung, Erfolg oder Tränen: Die acht besten deutschen Standard-Formationen trafen beim Heimturnier des TSC Schwarz-Gold Göttingen aufeinander, und die Fans in der mit mehr als 2000 Zuschauern ausverkauften Sparkassen-Arena waren aus dem Häuschen.

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Ausgelassener Jubel über die beste Leistung der Saison: Das A-Team des TSC Schwarz-Gold Göttingen kratzt mit drei Zweien am zweiten Platz.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Mit dem dritten von fünf Wertungsturnieren feierte die 1. Bundesliga ihr Bergfest. An der Platzierung änderte sich erwartungsgemäß nichts. Hinter dem siegreichen Weltmeister und Deutschen Meister Braunschweiger TSC, der siebenmal die Note eins erhielt, und dem 1. TC Ludwigsburg, der auf vier Zweien und drei Dreien kam, belegte die Göttinger A-Formation einmal mehr Rang drei. Mit drei Zweien und vier Dreien kam sie aber noch ein Stück näher an Ludwigsburg heran. Die B-Formation der Gastgeber wurde Sechste.

„Es war wieder das schönste Turnier der Saison“, jubelte Winfried Reimann, der Teamsprecher der Göttinger A-Formation, die sich mit ihren erstmals erkämpften drei Zweien als heimlicher Sieger fühlen durfte und gebührend feiern ließ: „Das war eine Top-Leistung“, freute sich Cheftrainer Markus Zimmermann über den bisher besten Auftritt der Saison: „Ein Traum ist wahr geworden“, strahlte Tänzerin Gesa Ringe, ebenso wie Teamsprecher Reimann: „Wir sind einfach nur überglücklich.“ 

Über  2000 Fans

Selbst das Göttinger Gänseliesel Johanna Barton ließ sich von den Wogen der Begeisterung mitreißen: „Das war super toll, da habe sogar ich Gänsehaut bekommen.“

Kein Wunder: Mit über  2000 Fans liegt Göttingen von den Zuschauerzahlen her auf  jeden Fall an der Spitze der Bundesliga. „Die Auftritte waren sehr emotional, und die Teams haben ihr ganzes Herz reingelegt“, brachte Turnierleiter Andreas Neuhaus (Bremen) die ausgelassene Stimmung auf den Punkt.

Höchstes tänzerisches Niveau und maximales Tempo, gepaart mit spektakulären und unerwarteten Bildern und Szenenwechseln zeigte die Göttinger A-Formation mit ihrer neuen Choreografie Rockphony, eine emotional aufwühlende Reise zwischen klassischer Musik und neuen Klängen.

Formationstanzen: Beim Heimturnier der 1. Bundesliga erhält Göttingen A erstmals drei Zweien. © Theodoro da Silva

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Die B-Formation hatte  „mit dem fünften Platz gerechnet“, gab Tänzerin Paula Staats zu, aber die Freude überwog am Ende: „Wir haben durch den klaren Sieg im kleinen Finale den Klassenerhalt jetzt schon geschafft“, formulierte Trainer Christian Schröder das mit der Choreografie „Romeo & Julia“ bereits erreichte Saisonziel.

Die Weltruf genießende A-Formation des Braunschweiger TSC, neunfacher Weltmeister, zehnfacher Europa- und 16-facher Deutscher Meister, unterstrich mit ihrer anspruchsvollen Choreografie Immortality (Unsterblichkeit)  ihre Ausnahmestellung. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass sich das Kleiderband einer Dame im Finaldurchgang derart in den Beinen ihres Herren verhakte, dass dieser bis zu den Knien gefangen blieb.

Zittern um Platz zwei muss immer mehr der TC Ludwigsburg, der eine weitere Zwei an die Göttinger A-Formation abgeben musste. Nürnberg belegte mit dem aus Duderstadt stammenden Physikstudenten Günther Elvers wie in den vorausgegangenen Turnieren Rang vier.

Der Fünfte, Aufsteiger FG Nienburg/Oldenburg,  feierte Tänzerin Sonja Pawlas, die das Deutsche Formationsabzeichen des DTV in Gold für ihr 100. Formationsturnier erhielt. Per Saldo ein emotionsgeladener wie beeindruckter Abend in der S-Arena, den der Braunschweiger Weltmeister-Trainer Rüdiger Knaack treffsicher pointierte: „Göttingen ist eben etwas Besonderes.“ 

Von Ferdinand Jacksch

Großes Finale:

  1. Braunschweiger TSC (1111111)
  2. 1. TC Ludwigsburg (3222233)
  3. TSC Schwarz-Gold Göttingen A (2333322)
  4. TSC Rot-Gold Casino Nürnberg (4444444)
  5. FG Blau-Gold Nienburg/TCH Oldenburg (5555555)

Kleines Finale:

  1. TSC Göttingen B (6666666)
  2. Rot-Weiß Kassel (7777777)
  3. TC Step by Step Oberhausen (8888888)
Verlierer darf schlemmen

Es ist ein schöner Brauch des  Gastgebers TSC Schwarz-Gold Göttingen, beim Bundesliga-Heimturnier der Standard-Formationen dem letztplatzierten Team eine leckere Torte als Trostpflaster mit auf den Rückweg zu geben.

Die hat in diesem Jahr Angelika Groeneveld gebacken – nach einem Rezept von Corinna Morys-Wortmann, der Frau des TSC-Vorsitzenden Jens  Wortmann – und dem TC Step by Step Oberhausen überreicht.

Man nehme: drei helle Tortenböden,  ein Glas Aprikosenmarmelade,  800 ml Schlagsahne (mit etwas Zucker fest aufgeschlagen), eine  Marzipandecke und zwei Päckchen Schokoladenbuchstaben für die Verzierung „Formationsturnier Göttingen“  Den untersten Boden dick mit Aprikosenmarmelade bestreichen und eine dünne Schicht geschlagene Sahne darüber geben.

Den mittleren Boden auflegen und ebenfalls mit Sahne bestreichen. Anschließend den dritten Boden aufsetzen und die gesamte Torte gleichmäßig mit Sahne bestreichen. Die Marzipandecke auflegen und an den Seiten vorsichtig andrücken. Mit den Schokoladenbuchstaben beschriften.

„Durch die immer wiederkehrende Beschriftung bleiben eine Menge Buchstaben übrig. Bei einer Mannschaftsfeier hat meine Frau deshalb vor einigen Jahren eine große Schüssel mit Quarkspeise serviert. Einlage: alle restlichen Buchstaben“, verriet Jens Wortmann:  Einfach nur lecker.

nd

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