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Frauenbüro der Stadt Göttingen auf Platz drei

DFB-Integrationspreis Frauenbüro der Stadt Göttingen auf Platz drei

Das Frauenbüro der Stadt Göttingen ist für sein Engagement im Mädchenfußball ausgezeichnet worden. Zum vierten Mal haben der Deutsche Fußball Bund (DFB) und Mercedes Benz den Integrationspreis verliehen. Die Göttinger Delegation hat in Düsseldorf einen Scheck in Höhe von 5000 Euro für den dritten Platz in der Kategorie „Sonderpreis“ entgegen genommen.

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Platz drei für das Göttinger Frauenbüro: Integrationsbotschafter Cacau (l.) und Oliver Bierhoff (3.v.r.) gratulieren Helga Steininger (Kommunales Kinder- und Jugendbüro des Landkreises), Herbert Berg (Fachdienst Kinder- und Jugendförderung), Juliane Jühne, Sandra Hallmann (beide Projektgruppe Girls Kick/Kick in) und Britta Thür (v.l./Frauenbüro Stadt Göttingen).

Quelle: GES-Sportfoto

Unter den 234 Bewerbungen (drei Kategorien) für den Preis 2010 war auch die des Frauenbüros mit dem Kick-In-Projekt zur Förderung des Mädchenfußballs, an dem Stadt und Landkreis Göttingen, die Universität und das Frauen-Gesundheitszentrum beteiligt sind. Bekanntester Bestandteil dieses Projektes ist das große Girls-Kick-Turnier, das in jedem Jahr vor den Sommerferien auf dem Gelände des Uni-Sportzentrums stattfindet. Außerdem bietet die Initiative auch die Ausbildung zur Schulsport-Assistentin, Lehrgänge zum Erwerb der C-Lizenz Breitensport und eine Schiedsrichterinnen-Ausbildung an. Ziel des in Düsseldorf verliehenen Preises ist es, Projekte und Aktivitäten zu unterstützen, die mithilfe des Fußball die Integration von Kindern und Jugendlichen – insbesondere von Mädchen – auf vorbildliche Art fördern.

Juliane Jühne von der Göttinger Projektgruppe berichtete von einer „imposanten, gut organisierten Veranstaltung“ am Vorabend des Männer-Länderspiels gegen Australien. Bei der Preisverleihung haben die Göttinger auch alle anderen Projekte ihrer Kategorie und die der beiden anderen („Schule“ und „Vereine“) kennengelernt. Außerdem hatten sie die Gelegenheit zum Smalltalk mit einigen Prominenten. So gab es ein kurzes Gespräch mit Oliver Bierhoff, dem Manager der deutschen Männer-Nationalmannmannschaft, und ein längeres mit Doris Fitschen, die dieses Amt beim Frauen-Nationalteam inne hat. „Sie hat nachgefragt und sich sehr für unser Projekt interessiert. Vielleicht auch, weil sie aus Niedersachsen kommt“, spekulierte Jühne über die vielen Fragen der ehemaligen Wolfsburger Bundesligaspielerin, die zwischen 1996 und 2001 immerhin 144 Spiele im deutschen Nationaltrikot absolvierte.

Jühne, die für den Oberliga-Spitzenreiter Sparta Fußball spielt, berichtete auch, dass es bei einigen Mitgliedern der kleinen Göttinger Delegation durchaus Hoffnungen auf den Sieg gegeben habe. Die „Vielfalt dieses Projektes, dass sich explizit an Mädchen und junge Frauen wendet“ und „die Tatsache, dass gerade in diesem Jahr die Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland stattfindet“, hätten diese Hoffnungen genährt. Der Siegerpreis, ein neuer Mercedes Benz Vito, ging in der Kategorie „Sonderpreis“ schließlich nach Ellwangen in den Osten Baden-Württembergs. FAIR e.V. hat seit seiner Gründung 2008 eine Fußballschule für Mädchen und Jungen, Medien- und Berufsfindungskurse sowie Fußballferiencamps ins Leben gerufen. Sozial schwache Familien sind beitragsfrei oder zahlen nur einen verminderten Betrag.

„Total zufrieden“ mit dem dritten Platz war auch Britta Thür vom Frauenbüro der Stadt Göttingen. Schon die Nominierung habe viel Anerkennung gebracht und für jede Menge Aufmerksamkeit gesorgt, berichtete die sportinteressierte Mitarbeiterin des Frauenbüros, die durch das Projekt erst den Zugang zum Fußball gefunden und am Dienstagabend ihr erstes Männer-Länderspiel live in einem Stadion verfolgt hat. Das Preisgeld könne das Frauenbüro gut gebrauchen: „Jetzt haben wir ein kleines Polster, können ein bisschen nachfinanzieren, aber auch weitere schöne Projekte anschieben.“

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