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Frauenhandball-Oberliga: HSG Plesse-Hardenberg in Northeim chancenlos

Nachbarderby Frauenhandball-Oberliga: HSG Plesse-Hardenberg in Northeim chancenlos

Aus der erhofften Revanche wurde nichts: Auch das zweite Oberliga-Derby der Saison verloren die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg. In eigener Halle gewann der Northeimer HC klar und verdient mit 29:22 (15:8).

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Zielsicher im Nachbarduell: Julia Herale trifft vier Mal für die HSG Plesse-Hardenberg.

Quelle: Pförtner

Nörten-Hardenberg. Nur einmal leuchtete auf der Anzeigentafel eine Gästeführung auf, Meike Lapschies hatte das 1:0 für die HSG erzielt. Es war nicht nur die einzige Führung der Mikolajczyk-Sieben, es war auch der einzige Treffer Lapschies‘, die – wie ihre Nebenleute – Durchschlagskraft aus dem Rückraum vermissen ließ. „Wir hatten uns für das Spiel viel vorgenommen, haben es aber nicht geschafft, den Kopf frei zu kriegen“, erklärte Artur Mikolajczyk. Nervös wirkten seine Spielerinnen, überhastet die Aktionen im Angriff, keinen Zugriff gab es in der Abwehr. Zweimal Yvonne Wode und fünf Treffer in Serie von Anna Polnau ließen Northeim auf 7:3 davonziehen.

Alle Feldspielerinnen eingesetzt

Gut zehn Minuten waren gespielt, noch immer war die HSG nicht richtig im Spiel. Mikolajczyk brachte mit Lisa Sander, Sarah Strahlke und Teresa Rettberg drei neue Kräfte und hatte damit bereits früh alle Feldspielerinnen eingesetzt. Auch die Deckungsformation stellte der Trainer um, nahm nach knapp 13 Minuten eine Auszeit, alles ohne Erfolg. Northeim bestimmte weiter das Geschehen (11:4), wirkte frischer und schneller und lag zur Pause deutlich vorn.

Zehn Minuten vor Abpfiff

Die vielen neutralen Zuschauer in der Halle hätten sich sicherlich ein spannenderes Spiel gewünscht, doch es blieb weiter eine klare Angelegenheit für den NHC (20:12). Als Franziska Lath in Überzahl dreimal in Serie von Rechtsaußen einnetzte, keimte noch einmal Hoffnung auf (15:20). Zehn Minuten vor dem Abpfiff betrug der Rückstand gar nur vier Tore (20:24). Mit viel Kampf war die HSG zurückgekommen. Doch wenn in einem sehr offensiven Abwehrsystem nicht alle mitarbeiten, erhält der Gegner große Lücken. Nutznießer war Rechtsaußen Tanja Bünger, die mit drei Treffern in Folge letzte Zweifel am Sieg ihres Teams beseitigte (27:20).

Kompliment an Northeim

„Kompliment an Northeim, der Sieg ist verdient“, lobte Mikolajczyk. „Wir haben aber auch kräftig mitgeholfen.“ Zufrieden konnte der Trainer mit der Leistung seiner Mannschaft nicht sein. „Wir haben zu viele Fehler gemacht, die Northeim bestraft hat. Uns fehlte da komplett die Rückzugsbewegung“, so ein enttäuschter Trainer.

Tore HSG: Herale (4), Strahlke (4), Reimann (3), Lath (3), Sander (3/1), Rettberg (3/1), Becker (1), Lapschies (1).

Von Denise Kricheldorf-Mai

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